„Rüpelhafte Radfahrer“ in Rottach-Egern: Jetzt greift der Zweckverband durch

Von Redaktion

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„Rüpelhafte Radfahrer sind immer ein Problem“, meint der Rottacher Verkehrsreferent Michael Diegner gegenüber der Tegernseer Zeitung.

Was Diegner damit genau meint? „15 bis 20 Beschwerden erreichen die Gemeinde pro Jahr.“

Warum? „Weil die Radler auf den Gehwegen fahren und dabei auch noch zu schnell und unvorsichtig unterwegs sind.“

Daraus einen Skandal abzuleiten, wäre natürlich übertrieben. Aber die Aussage ist Wasser auf den Mühlen des Zweckverbands Kommunale Verkehrssicherheit. Denn der hört mit und möchte in diesem Jahr gerne sein Serviceangebot für die angeschlossenen Gemeinden auf Radfahrer und Radwege ausweiten. Ganz uneigennützig und ohne wirtschaftliche Hintergedanken sicher nicht. Denn der Zweckverband verdient mit diesem Service Geld.

Bisher lässt sich der Verband seine Arbeit nur in Punkto Falschparken und Geschwindigkeitskontrolle bezahlen. Aber 15-20 Beschwerden pro Jahr und das in einer Gemeinde sind ein klares Zeichen: Jetzt wird durchgegriffen.

Was das kostet, weiß derzeit niemand. Und für die meisten Gemeinden ist auch der Vorstoß des Zweckverbandes neu. Für eine Erweiterung des Angebotes müsste nämlich die Satzung des Verbandes geändert werden. Und das geht nicht ohne den expliziten Auftrag von seiten der jeweiligen Gemeinden.

Aber es geht schließlich um die Sicherheit der Fußgänger. Und um 15 bis 20 Beschwerden. Pro Jahr.

Diese Zahl spricht für sich….


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