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Suchtprojekt der Wiesseer Polizei macht Halt an der Realschule Tegernseer Tal

„Sauba bleibn“

Von Nicole Posztos

Wann bin ich süchtig? Was ist der Unterschiede zwischen legalen und illegalen Drogen? Was kann ich tun, um nicht abhängig zu werden? Drogen- und Suchtprävention ist ein hartes Brot. Vor allem für die Schüler selbst.

Oft artet das Ganze in einer “erhobener-Zeigefinger-Veranstaltung” aus. Genau das möchte man beim Projekt “Sauba bleibn” allerdings vermeiden.

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Schulleiter Stefan Ambrosi (rechts) zusammen mit dem Team der Aktion „Sauba bleim“ – Anton Schwinghammer und Werner Brieger (mitte)

Initiiert wird das Projekt von der Polizei Bad Wiessee. Das Team um den Jugendbeauftragten Anton Schwinghammer touren im Verlauf eines Jahres durch alle Schulen im Bereich ihrer Dienststelle. Nun kam Schwinghammer zusammen mit Werner Brieger auch in der Realschule Tegernseer Tal in Bad Wiessee vorbei, um mit den Jugendlichen über Sucht, legale und illegale Drogen zu sprechen und die mit dem Konsum verbundenen Wirkungen und Gefahren aufzuzeigen.

Authentisch und bildhaft

In praktischen Übungen und Diskussionen lernen die Schülerinnen und Schüler fast spielerisch, wo die Gefahren lauern und was sie tun können, wenn sie an sich selbst oder in ihrem Umfeld problematisches Suchtverhalten erkennen. So ist es auch kein Wunder, dass die Jugendlichen selbst das Projekt positiv beurteilten: „Dass schon geringe Mengen Alkohol das Verhalten so beeinflussen können, hätte ich nicht gedacht“ und „Mich haben besonders die persönlichen Berichte und Erfahrungen zum Thema Sucht sehr berührt“, waren nur zwei der vielen Rückmeldungen, die die Achtklässler am Ende des Vormittags an die beiden Referenten richteten.

Auch Schulleiter Stefan Ambrosi bedankte sich für die Veranstaltung und betont gleichzeitig:

Wir haben es uns als Schule in besonderer Weise zum Ziel gesetzt, den Kindern und Jugendlichen auch Kompetenzen und Stärken jenseits des Unterrichtsstoffs zu vermitteln. Dabei ist es ganz wichtig, dass die Schüler ein Gefühl für eigene Stärken bekommen und auch ermutigt werden, nein zu sagen. Die Arbeit von Herrn Schwinghammer und seinem Team ist hier beispielhaft für ein jugendgemäßes, nachhaltiges Präventionsangebot, das unsere Arbeit enorm unterstützt.

Auch im nächsten Jahr wird “Sauba bleibn” wieder an den Schulen im Tegernseer Tal angeboten. Und auch die Realschule – dann vielleicht schon am neuen Standort in Gmund – wird ziemlich sicher wieder daran teilnehmen.

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