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Scheiden tut weh

Von Redaktion

Die Internationale Bayerische Schach-Meisterschaft zieht jährlich gut 500 Spieler und ihre Begleiter nach Wiessee. Heute ging das Turnier in der Wandelhalle zu Ende. Ein letztes Mal, denn Gut Kaltenbrunn wartet. Und dann gibt es auch noch einen neuen Chef.

Zum letzten Mal fand heuer die Schachmeisterschaft OIMB in der Wiesseer Wandelhalle statt.
Zum letzten Mal fand heuer die Schachmeisterschaft OIBM in der Wiesseer Wandelhalle statt.

Obwohl das im Jahr 1997 ins Leben gerufene Turnier heuer 20-jähriges Jubiläum feiert, herrschte die vergangenen Tage Abschiedsstimmung bei der Internationalen Bayerischen Schach-Meisterschaft (OIBM). Denn sie findet zum letzten Mal in der Wandelhalle in Bad Wiessee statt, bevor das gesamte Jodbad-Areal in ein geplantes Gesundheits-Hotel umgebaut werden soll.

Wo die Meisterschaft in den nächsten Jahren dann veranstaltet wird, hatte die TS letzte Woche exklusiv berichtet. Auf Nachfrage bestätigte Peter Rie, Veranstaltungsmanager der TTT, die Gerüchte um den neuen Standort: „Die Gespräche laufen zwar derzeit noch, aber es ist eigentlich fix, dass die OIBM nach Gut Kaltenbrunn zieht.“

Siebracht folgt auf Leckner

So mussten sich die 473 Teilnehmer in den vergangenen Tagen von der altehrwürdigen und dem ein oder anderen ans Herz gewachsenen Wandelhalle verabschieden. Und das war nicht der einzige Abschied, der einigen schwer fiel. Bei der Siegerehrung übergab Turnierleiter Horst Leckner nach 20 Jahren den Stab an seinen Nachfolger Großmeister Sebastian Siebrecht, der ab 2017 die Geschicke der Schachmeisterschaft leiten wird.

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Alexander Areshchenko, der letzte Wandelhallen-Sieger.

Und dort dürfte Siebracht in seiner neuen Funktion auch auf den Gewinner der diesjährigen OIMB treffen. Alexander Areshchenko gewann die 20. OIBM Ausgabe in Bad Wiessee. Mit einem Remis in der Schlussrunde gegen den Setzlistenersten Liviu-Dieter Nisipeanu sicherte sich der 30-jährige Ukrainer, einst U-14 Jugendweltmeister im Jahre 2000 und Landesmeister der Ukraine 2005, den Titel. Damit trug er sich zum ersten Mal in die Liste der Sieger des Jubiläumsturniers ein.

27 Großmeister ließ Areshchenko in den vergangenen Tagen dabei hinter sich. Platz zwei ging an Liviu-Dieter Nisipeanu, der sehr kämpferisches Schach bot und die Zuschauer begeisterte. Auf das Podium schaffte es auch Gopal Geetha Narayanan. Der Damenpreis ging an die Berliner Studentin Filiz Osmanodja. Bester Jugendlicher wurde der deutsche Großmeister Jan-Christian Schröder aus Hofheim. Den Seniorenpreis sicherte sich Ulf Andresson aus Schweden.

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Die 21. OIBM wird vom 28. Oktober bis 5. November 2017 auf dem Gut Kaltenbrunn durchgeführt.


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