Irschenberger Après-Ski-Party eskaliert
Schlägerei nach Toilettenschild-Attacke

von Redaktion

Am Freitag stieg in Grub bei Irschenberg eine Feier. Es wurde ausgelassen getanzt und getrunken. Einige Partygäste schlugen jedoch über die Stränge. Die Polizei musste anrücken.

Von Freitag auf Sonntag wurde in Irschenberg ausgiebig gefeiert. Unter dem Motto „Après-Ski“ trafen sich Feierlustige in Grub. Die Miesbacher Polizei informiert nun per Pressebericht:

Die meisten Besucher feierten ausgelassen. Einige Gäste übertrieben jedoch.

So habe ein 18-jähriger Feilnbacher um halb eins am Morgen diverse Mal versucht, sich Zutritt zum Festzelt zu verschaffen – nachdem er vom Veranstalter bereits hinausgeworfen wurde.

Aufgrund der Hartnäckigkeit, die der 18-Jährige an den Tag legte, musste er schlussendlich vom Sicherheitsdienst festgehalten werden. Ihn erwartet jetzt eine Anzeige wegen Hausfriedensbruch. Ein freiwilliger Alkotest ergab laut Polizeiinformationen einen Wert von über zwei Promille. Die Beamten konnten den Feilnbacher anschließend bei seiner nüchternen Freundin abgeben. Der Aufenthalt in der Ausnüchterungszelle blieb ihm so erspart.

19-Jähriger fuchtelt mit Toilettenschild um sich

Gegen 01.00 Uhr ereignete sich laut Polizei bereits der nächste Vorfall. Ein 19-Jähriger aus Warngau habe übermütig mit einem metallenen Toilettenschild auf der Tanzfläche herumgefuchtelt. Dabei wurde eine 17-Jährige leicht verletzt. Daraufhin konfrontierte der 17-jährige Freund der Tänzerin den Warngauer. Die Polizei informiert:

Hierbei schlug der 19-Jährige mit der Faust ins Gesicht des 17-jährigen Irschenbergers.

Der 17-Jährige ging zu Boden und der Angreifer erhielt einen Platzverweis von den Beamten. Die Minderjährigen wurden nach Hause geschickt. Gegen den Warngauer wurden zwei Strafverfahren wegen Körperverletzung eingeleitet.

Bruder schlägt 16-jährige Schwester zu Boden

Etwa 15 Minuten später, so der Polizeibericht, sei ein 18-Jähriger auf seine 16-jährige Schwester losgegangen. Er soll ihr laut Polizeiinformationen mit der flachen Hand ins Gesicht geschlagen haben – so stark, dass sie zu Boden ging. Daraufhin wurde er vom Sicherheitsdienst festgehalten. Als Grund für die massive Ohrfeige gab der Junge an, dass seine Schwester längst zu Hause sein müsse.

Den 18-Jährigen erwartet nun ein Verfahren wegen Körperverletzung. Er erhielt einen Platzverweis, seine Schwester musste umgehend nach Hause.

Mit zwei Promille im VW

Während die Polizisten die Straftaten aufnahmen, versuchte ein 25-Jähriger aus Fischbachau mit seinem VW das Fest zu verlassen. Den Polizisten fiel jedoch die sehr unsichere Fahrweise des 25-Jährigen auf.

Als sie den Fischbachauer anhielten, sei bereits ein starker Alkoholgeruch wahrnehmbar gewesen. Ein folgender Alkotest ergab einen Wert von über zwei Promille. Die Polizisten zogen den Führerschein des 25-Jährigen ein und verboten ihm die Weiterfahrt. Ihn erwartet indessen ein Verfahren wegen Trunkenheit im Verkehr, eine hohe Geldstrafe sowie eine Fahrerlaubnissperre für mindestens ein Jahr.


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