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Schwaighofbucht wird bald umgestaltet

Schlamm bleibt – Schilf kommt

Von Nina Häußinger

Die Schwaighofbucht in Tegernsee Süd verschlammt. Dem Prozess will man nicht entgegenwirken – das wurde nach langen Kämpfen so entschieden. Jetzt gibt es neue Pläne, die schon im Frühsommer umgesetzt werden sollen.

Die Schwaighofbucht wird renaturiert – der Steg des Ruder Clubs muss versetzt werden / Archivbild Rettet den Tegernsee e.V.

In der Schwaighofbucht in Tegernsee soll sich nun endlich was bewegen. Nach langem Hin und Her wurde entschieden: Die Bucht wird nicht vom Schlamm befreit. Deshalb hat das Wasserwirtschaftsamt Rosenheim (WWA) jetzt einen ersten Plan für eine Renaturierung aufgestellt.

Geplant ist laut dem Entwurf entlang des Ufers noch mehr Schilf und Gehölze anzusiedeln. “Man will die Verschilfung forcieren. Ähnlich wie bei der Ringseeinsel”, erklärt Bürgermeister Johannes Hagn bei der Vorstellung der Pläne in der gestrigen Stadtratssitzung.

Eine weitere Idee sei es, die Grünflächen drum herum zu Blühwiesen umzugestalten. Ob man den Fußweg durch das Gebiet verbreitern wird, soll zu einem anderen Zeitpunkt besprochen werden. Auch ob es noch eine Möglichkeit geben wird, an dieser Stelle zu schwimmen, sei noch nicht klar. Wenn überhaupt wohl Richtung Einmündung der Rottach.

Steg muss versetzt werden

Der Steg des Ruder Clubs muss für die Renaturierung versetzt werden. Hier hofft der Verein beim Aufbau des neuen Stegs auf finanzielle Unterstützung vom Freistaat Bayern. Alleine könne man das nicht stemmen. Beim Verein handelt es sich allerdings um den einzigen Ruder Club am Tegernsee. Ein anderer Standort komme laut Hagn nicht in Frage.

Der allgemeine Tenor im Stadtrat für die neue Planung war durchweg positiv. Allein Ursula Janssen (Die Grünen) macht sich sorgen um den Ruderverein. Auch sie ist dort Mitglied und findet man sollte unbedingt finanziell unter die Arme greifen. Hagn beteuerte, dass man in engem Austausch mit dem Ruder Club stehe. Eine Finanzierungshilfe sieht er aber zunächst von Seiten des Freistaats.

Die Kosten für die Renaturierung trägt das WWA. Die Stadt sorgt für die Entwicklung der Pflanzen und Instandhaltung der Gehölze, heißt es im Beschluss. Mit den Arbeiten soll schon im Frühsommer begonnen werden.


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