Bayerische Landespolizei greift Flüchtlinge auf

Schleuser auf A8 unterwegs?

Von Redaktion

Gestern wurde bei Weyarn ein junger Mann von der Landespolizei aufgegriffen. Er hatte zwei Personen dabei, die keine Aufenthaltsgenehmigung für Deutschland vorweisen konnten. Das hatte Gründe.

In den Nachmittagsstunden stoppte die bayerische Landespolizei auf der A8 bei Weyarn einen Pkw mit deutschen Kennzeichen. Der Fahrer, der ursprünglich aus Syrien stammt, wies sich mit einer deutschen Aufenthaltserlaubnis und seinem Führerschein aus. Er gab an, auf dem Weg zu seinem Wohnort in Berlin zu sein. Seine beiden Mitfahrer, ein 25-Jähriger Mann und seine 22 Jahre alte Ehefrau, konnten jedoch keine Papiere für den geplanten Aufenthalt in Deutschland vorlegen.

Offenbar handelt es sich um syrische Verwandte des Fahrzeugführers. Alle drei wurden zu der für Schleusungsdelikte zuständigen Bundespolizeiinspektion nach Rosenheim gebracht. Dort äußerten die Geschleusten, dass ihnen in ihrer Heimat der Tod drohe. Das Pärchen ersuche für sich und ihr ungeborenes Kind um Schutz in Deutschland.

Sie wurden an die zuständige Aufnahmestelle für Flüchtlinge weitergeleitet. Den 29-Jährigen Fahrer erwartet voraussichtlich ein Strafverfahren wegen des illegalen Einschleusens von Ausländern.


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