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Polizei warnt vor Abzocke

Schockanrufe im Bereich Holzkirchen

Von Redaktion

Das Telefon klingelt. Ein Polizeibeamter ist dran und erzählt, dass die Tochter einen schweren Unfall hatte. Ein Alptraum. Doch genau so gehen aktuell Betrüger im Raum Holzkirchen vor – und das ist noch nicht alles.

Die Polizei Holzkirchen warnt aus aktuellem Anlass vor sogenannten Schockanrufen durch unbekannte Täter in ihrem Dienstbereich. Seit zirka 11:00 Uhr sind der Polizei mindestens vier Fälle aus Holzkirchen bekannt, in denen unbekannte Anrufer versuchen, ihre Opfer mit Schockanrufen zur Herausgabe von Geld oder anderen Wertgegenständen zu bringen.

Die Anrufer melden sich unter diversen falschen Namen und/oder sogar auch als falsche Amtsträger (Polizisten/Staatsanwälte) und behaupten, dass die Tochter/der Sohn der Angerufenen in einen Unfall verwickelt sei. „Diese Schockmomente nutzen die Betrüger dazu, dass die Angerufenen aus Sorge schnell bereit sind, Geld bereitzustellen. Die unbekannten Anrufer fragen auch nach Schmuck und persönlichen und finanziellen Verhältnissen“, so die Polizei.

In allen vier bekannten Fällen reagierten die Angerufenen allerdings besonnen, glaubten den Unbekannten nicht und legten sofort auf. Sie meldeten die Anrufe unverzüglich der Polizei. Zu Geldforderungen oder -übergaben sei es laut Polizei deshalb bislang nicht gekommen.

Trotzdem warnt die Polizei:

  • Geben Sie Unbekannten gegenüber keine Angaben über persönliche oder finanzielle Verhältnisse.
  • Seien Sie misstrauisch, wenn sich Anrufer am Telefon nicht selbst mit Namen melden. Raten Sie nicht, wer anruft, sondern fordern Sie Anrufer grundsätzlich dazu auf, ihren Namen selbst zu nennen.
  • Seien Sie misstrauisch, wenn sich Personen am Telefon als Verwandte oder Bekannte ausgeben, die Sie als solche nicht erkennen. Erfragen Sie beim Anrufer Dinge, die nur der richtige Verwandte/Bekannte wissen kann.
  • Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Legen Sie einfach auf.
  • Kommt Ihnen ein Anruf verdächtig vor, informieren Sie unverzüglich ihre örtliche Polizeidienststelle oder die Polizei unter der Nummer 110.


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