Wanderbar - Teil 2

Abenteuerweg durch Kreuther Natur

Vor genau einem Jahr wurde Kreuth zum Bergsteigerdorf gekürt. Da gilt es als selbstverständlich, dass auch die Wanderwege in Ordnung sind. Ein Weg wurde heuer erst wieder aufgerüstet.

Der Weg zur Schwarzentenn-Alm stellt einen der wichtigsten Wanderwege in Kreuth dar. / Quelle: Rose Beyer

Während in Teil 1 unserer „Wanderbar-“Reihe die Königsalm beschrieben war, geht es heute um einen Wanderweg, der ganz in der Nähe ist. Auch dieser zeigt sich seit kurzem wieder in neuem Glanz. Wie in der Juli-Gemeinderatssitzung berichtet wurde, ist der beschädigte Wanderweg wieder intakt. Es handelt sich um eine Wegstrecke zwischen dem Parkplatz in der Klamm und der Schwarzentenn-Alm, die beeinträchtigt war.

Eine variantenreiche Tour

Mit gemeinsamen Kräften wurde der Wanderweg nun erneut in einen sicheren Zustand versetzt. Eine Lawine hatte Teile davon zerstört. Nachdem nun aber ein Stahlträger an dem Wanderweg wieder erneuert worden war, ist alles wieder in Ordnung und die Wandersaison ist gesichert.

Bei dem Weg zur Schwarzentenn-Alm handelt es sich um eine beliebte Tour, besonders für Familien. Der Aufstieg von dem 840 Meter hoch gelegenen Parkplatz an der Klamm beginnt auf einer breiten Schotterstraße in nördliche Richtung in das Schwarzenbachtal hinein.

Die Tour zur Schwarzentenn-Alm gilt als leichte Wanderung. / Quelle: Rose Beyer

Nach ungefähr 400 Metern muss man sich entscheiden: Bleibt man rechter Hand, führt der – auch kinderwagentaugliche – Forstweg weiter bis zur Alm. Wir haben uns dieses Mal jedoch für den idyllischeren Pfad, der links über eine kleine Brücke führt. Immer am Bach entlang und an einem kleinen Wasserfall vorbei geht es mit nur geringer Steigung aufwärts, bis beide Wege nach einer knappen Stunde wieder zusammenführen. Highlight auf dem linken Weg sind auch die neuen Erlebnispunkte.

Maria, mir schmeckt‘s

Nach diesem kurzen „Bergspaziergang“ ist man auf der 1.027 Meter hoch gelegenen – idyllisch in einem langen Hochtal gelegenen Almhütte südlich des Hirschberges – angelangt. Hier ist Selbstbedienung angesagt. Die Karte ist übersichtlich und ausreichend für so eine kleine, nette Berghütte.

Es gibt die klassischen Hüttengerichte. Alles scheint selbst gemacht zu sein. Sogar die Speisenkarte ist handgeschrieben. Wenn die Kühe im Juni auf der Alm sind, wird sie noch um Milchprodukte – beispielsweise Buttermilch – erweitert. Auch an Hundewasser ist gedacht.

Das Personal ist sehr freundlich. Die Hütte innen ist gemütlich und wir können uns gut vorstellen, dass man hier gut „versumpfen“ könnte. Aber an diesem sonnigen Freitagspätvormittag machen wir es uns bei 30 Grad draußen gemütlich.

Unser Fazit

Das Wanderziel kann ausdrücklich als familienfreundlich bezeichnet werden. Mit größeren Kindern oder Zwergen in der Kraxe ist der linke „Wasserfall-Weg“ ohne Probleme machbar. Hat man einen Kinderwagen dabei, wählt man den rechts verlaufenden, breiteren Forstweg. Einziger Wermutstropfen: Am Wochenende wird dieses idyllische Wanderziel wahrscheinlich recht überlaufen sein, weil schnell erreichbare, be-hüttete Almen sind immer gern genommen.


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