Seesteg Tegernsee: Die Süddeutsche berichtet zum Thema „Lustwandeln unerwünscht“

Von Redaktion

Wir hatten letzte Woche über die Klagen von 5 Anwohnern gegen den Seesteg berichtet. Einen ganz aktuellen Artikel zu der Situation hat heute früh die Süddeutsche Zeitung auf Ihrer Webseite online gestellt. Unter dem Titel „Lustwandeln unerwünscht“ wird relativ objektiv die rechtliche Situation sowie die derzeitige Gemütslage im Rathaus und bei der Seen- und Schlösserverwaltung dargestellt.

Sehr Interessant dabei ist die Aussage, dass die Seenverwaltung über das Vorgehen der Tegernseer Verwaltung erbost sei.

Die Stadt ist das sehr forsch angegangen. Sie will den Steg durchdrücken, ohne die Argumente der anderen zu hören. Die permanente Verbauung mit einem Steg zerstört die Schönheit des Ufers.

Über die derzeitige Schönheit des Ufers an den relevanten Stellen kann man natürlich geteilter Meinung sein. Aber unabhängig davon wird massiv in den See eingegriffen. Und die größte Sorge der Seenverwaltung hat auch nur mittelbar mit dem Tegernsee zu tun.

Wir wollen hier keinen Präzedenzfall für andere bayerische Seen schaffen

Auch Bürgermeister Peter Janssen ist sich seiner Sache nicht mehr so sicher. Zu der Aussage „wir fangen in diesem Jahr mit den Arbeiten an“ – noch vor 4 Wochen gegenüber der Tegernseer Zeitung aufgestellt – lässt sich Janssen nicht mehr hinreißen.
Dafür wirbt er mit Argumenten für den Steg und hofft, dass sich Georg Fahrenschon einer rechtsgültigen Genehmigung des Landratsamtes Miesbach nicht entgegenstellen wird.

Es gibt Signale aus dem Finanzministerium, dass die Entscheidung schwierig ist, aber bisher noch offen

Fahrenschons Behörde dagegen findet eindeutige Worte für Ihre Position. Und die hat mit Offenheit nur sehr wenig zu tun:

Wir sind dagegen. Als Grundbesitzer haben wir da auch noch ein Wörtchen mitzureden.

Wer verstehen will wieso die Seenverwaltung unter anderem dem ganzen mittlerweile so unversöhnlich gegenübersteht, sollte auch den Artikel mit der Aussage des zweiten Tegernseer Bürgermeisters Anton Staudacher lesen. Hilfreich war das sicher nicht.


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