Von der Wechselalm runter ins Tegernseer Tal

Seltene Einblicke in den Almabtrieb

Von Felix Wolf

Nach einem Sommer auf der Wechselalm ging es gestern für die Kühe der Familie Maier wieder zurück ins Tal. Wie jedes Jahr ist das, um Mitte Oktober herum, ein kleines Spektakel. Doch dahinter steckt viel Arbeit.

Das aufwändige Schmücken der Kühe vor dem Abtrieb – noch auf der Alm.

Nach dem trockenen Almsommer sind die Maiers heuer erneut die letzten Almbauern, die ihre Kühe ins Tegernseer Tal zurück treiben. Eine große Sache will der Ellmauer Landwirt Anton Maier allerdings daraus nicht machen, wie er bereits vor einiger Zeit erklärte:

Wir wollen keinen kommerzialisierten Almabtrieb. Und wer den Termin weiß, kann kommen und schauen.

In der Vergangenheit hatten sogar Busunternehmer bei der TTT und dem kleinen Betrieb im hintersten Winkel Rottachs nach den jeweiligen Terminen angefragt. Doch der Abtrieb, so viel ist für Maier wie auch die meisten Landwirte am Tegernsee weiterhin klar, soll das bleiben, was er ist: ein Fest für Freunde und Familie.

Unser Kollege Felix Wolf war gestern mit der Kamera dabei und hat die Tradition – vom Start auf der Alm bis ins „Ziel“ im Tal – in vielen Bildern festgehalten. Dazu gehört auch das Anbringen des Kuhschmucks, der eigens für den Abtrieb aus Almrausch, Alpenblumen und bunten Bändern hergestellt wird. Allerdings nur dann, wenn im Laufe des Almsommers keine Kuh zu Schaden kam.

Große Fotostrecke von Felix Wolf:

 

 


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