Bergwacht Rottach muss mehrere Wanderer retten
Sieben Einsätze in sieben Tagen

von Redaktion

Die Rottacher Bergwacht rückte vergangene Woche gleich zu sieben Einsätzen aus. Mehrere Wanderer und Radfahrer verletzten sich bei ihren Bergtouren. Auch der Rettungshubschrauber war bei drei Einsätzen beteiligt.

Die Rottacher Bergwacht war vergangene Woche siebenmal im Einsatz. / Quelle: Bergwacht Rottach-Egern

Eine einsatzreiche Woche ging gestern für die Bergwacht Rottach-Egern zu Ende. Innerhalb von sieben Tagen wurde sie zu sieben Einsätze gerufen. Los ging es am Montag, als die Retter gegen 14:00 Uhr zu einer abgerutschten Person am Riederecksee alarmiert wurden. Aufgrund der Lage rückte auch einen Rettungshubschrauber aus, der die Patientin versorgte und in eine Klinik brachte.

Am Dienstag und Mittwoch riefen zwei verletzte Wanderer die Rottacher Bergwacht auf den Plan. Am Dienstag gegen 11:30 verletzte sich eine zirka 40-jährige Patientin am Knie. Drei Bergretter machten sich auf den Weg zum Wallberg. „Nach einer Erstversorgung wurde diese ins Tal transportiert und dem Rettungsdienst übergeben“, berichtet die Bergwacht.

Rettungshubschrauber im Einsatz

Fast zur gleichen Zeit, nur 24 Stunden später, rückten die Einsatzkräfte erneut an den Wallberg aus. Diesmal verletzte sich ein Wanderer am oberen Starthang am Sprunggelenk. „Aufgrund starker Schmerzen unterstützte uns der Rettungshubschrauber Christoph 1 bei diesem Einsatz und flog zusätzlich noch einen Bergretter zum Unfallort“, heißt es weiter.

Am Donnerstag ging es weiter mit einem Ende 80-jährigen, stark geschwächten Patienten, der ins Tegernseer Tal transportiert werden musste. Am Freitag kann es dann zu zwei Einsätzen hintereinander. „Zuerst wurden wir gegen 14:00 Uhr zu einem gestürzten Radfahrer an der Sutten Mautstraße gerufen.“ Der zirka 40-jährige Mann aus Südtirol stürzte bei der Abfahrt und zog sich Verletzungen am Gesicht zu.

Gleitschirmfliegerin am Wallberg im Baum hängengeblieben

Die Bergwacht berichtet: „Da es eine Aufgabe für die Landrettung war, unterstützten wir hier und sorgten für einen geeigneten Landeplatz für den Rettungshubschrauber Christoph 14.“ Zeitgleich blieb außerdem eine Gleitschirmfliegerin in einem Baum am Startplatz Wallberg hängen. Ein Team aus fünf Rettern befreite die Pilotin unverletzt aus ihrer misslichen Lage.

Am Samstag gegen 14:00 Uhr stürzte erneut ein Radfahrer bei der Abfahrt und verletzte sich mittelschwer. „Der Radfahrer wurde durch uns erstversorgt und dem Rettungsdienst übergeben“, so die Bergwacht abschließend.


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