Skivereine holen Europacup an den Tegernsee – Nachtslalom der Damen am Sonnenbichl

Von Redaktion

Verantwortliche aus TTT und Gemeinden, Vertreter der fünf Skivereine sowie einige der künfitgen Starterinnen aus dem Tegernseer Tal bei der Präsentation des Europacups am Sonnenbichl

Nach 27 Jahren wird am Sonnenbichl zum ersten Mal wieder eine internationale Großveranstaltung ausgetragen. Am 16. und 17. Februar 2012 finden auf der FIS-Strecke zwei Europacup-Damen-Slaloms statt.

Dabei erwarten die Veranstalter über 100 Nachwuchsfahrerinnen der europäischen Damen-Elite. Möglich sogar, dass auch einige Spezialistinnen aus dem Weltcup mitfahren. Der Terminplan würde es laut Wolfgang Rebensburg dem technischen Leiter des Europacups, auf alle Fälle zulassen.

So oder so ist man glücklich über die Vergabe. Und die Verantwortlichen vom Sonnenbichl wie auch bei den Skivereinen, die den Europacup veranstalten, zeigen sich zuversichtlich, dass dies nur der Anfang für eine weitere positive Entwicklung des Sonnenbichl-Hangs ist:

Nach den Deutschen Meisterschaften 2008, diversen FIS-Rennen und zahlreichen anderen Rennveranstaltungen bekommen wir jetzt die beiden Europacup-Slaloms. Das zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind.

so Sepp Bartl, Sprecher der Skivereine Tegernseer Tal.

Das große Ziel sei es laut Bartl jedoch in den kommenden Jahren einen Weltcup nach Bad Wiessee zu holen. Dafür werde man – sozusagen als Visitenkarte – im Februar eine Top-Veranstaltung auf die Beine stellen. Musikalisch wie auch Gastronomisch möchte man bei den Besuchern punkten und ist derzeit mit verschiedenen Partnern aus dem Tal im Gespräch.

Das Logo des Europacups

Vor allem aber sportlich soll die Veranstaltung ein Spektakel für das ganze Tegernseer Tal werden. So wie früher eben, als der Wiesseer Hang weltweit bekannt war für internationalen Skisport.

„Die Minimalvoraussetzung ist, dass die Strecke optimal präpariert ist. Und das werden wir wieder hinbekommen,“ bekräftigt Toni Schwinghammer, der beim Europacup für die Rennleitung verantwortlich zeichnet.

Als besondere Attraktion sollen die beiden Rennen am Abend als sogenannte Nacht-Slaloms in einer besonderen Atmosphäre ausgetragen werden. Show-Acts, Musik und ein umfassendes Rahmenprogramm runden die beiden Abende ab.

Schwinghammer sieht darin eine riesen Chance sich eventuell sogar für Olympia zu positionieren. Denn der Sonnenbichl könnte – eine erfolgreiche Olympiabewerbung Münchens vorausgesetzt – den Zuschlag als einer der offiziellen Trainingspartner für die Olympischen Winterspiele erhalten. Zwar liege das alles noch in den Sternen, aber träumen dürfe man ja mal.


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