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Privatisierung macht Warngauer VIVO schwer zu schaffen

So ein Müll!

Von Laura Lorefice

Die VIVO in Warngau ist eigentlich nichts für die große Showbühne. Doch gestern Abend hatte sie einen Auftritt in einem Bericht der Abendschau. Der Star dabei: Unser neuer Landrat “Johann Keller”. 

Landrat Wolfgang Rzehak kann sich über seinen neuen Namen wohl noch nicht so ganz freuen.
Landrat Wolfgang Rzehak kann sich über seinen neuen Namen wohl noch nicht so ganz freuen. (Foto: Screenshot/BR)

Die VIVO in Warngau sammelt als kommunales Unternehmen im öffentlichem Auftrag Wertstoffe, wie Papier, Kunststoff oder Metall im Landkreis Miesbach. Nun sieht ein Arbeitsentwurf des Bundesumweltministeriums vor, die Arbeit in private Hände zu geben. Das würde ein großes Problem für die VIVO darstellen. Landrat Wolfgang Rzehak (Grüne) rechnet im Falle einer Privatisierung mit einer Erhöhung der Müllgebühren um fünf Prozent.

Grund zum Schmunzeln gab die Abendschau allerdings nicht durch ihren Beitrag, sondern durch den neuen Namen, auf den der Sender unseren Landrat wohl neuerdings getauft hat: “Johann Keller, Geschäftsführer Bayerischer Landkreistag” wurde unter das Bild von Rzehak eingeblendet. Im Gegenzug dazu bekam der “echte” Johann Keller den Namen von Rzehak verpasst und wurde sogleich noch als “Landrat Miesbach” betitelt.

Für diesen bleibt zu hoffen, dass der Sender, genau wie das Bundesumweltministerium seinen Arbeitsentwurf, den Beitrag nochmal überarbeiten wird.


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