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So wird das Wetter am Tegernsee

Sonne und Waldbrandgefahr am Tegernsee?

Von Redaktion

Am Tegernsee wird es wieder wärmer. Etwa 15 Grad werden für die nächste Woche erwartet. Die kräftige Märzsonne sorgt jedoch auch für eine hohe Waldbrandgefahr. Hier ist das Wetter für das Tegernseer Tal.

Das Tegernseer Nordufer mit spärlichem Ufereis. / Quelle: Hans Wildermuth

Zur Zeit liege das Tal in einer trockenen Ostströmung, so Wildermuth – die halte schon die ganze Woche an, weiß der Schaftlacher Wetterexperte. „Sie ist ziemlich stabil und wird uns weitere Tage erhalten bleiben“, betont er. Bestimmt werde diese Lage von einem Hochdruckgebiet, das „mal wenig nördlich, mal östlich von uns liegt und fast alle Störungen fern hält“. Vor allem verhindert es trotz Ostwind, so Wildermuth, dass die sehr kalte Festlandsluft, die gerade in der Ukraine das Wetter bestimmt, bis ins Oberland vordringen kann. Vielmehr könne sich die Luft unter der warmen Märzsonne bei uns kräftig erwärmen. „Das hat auch zu einer hohen Waldbrandgefahr geführt, besonders in den Wäldern, wo schon länger kein Schnee mehr liegt“, weiß der Experte.

Generell, so Wildermuth, halte die Ostlage die gesamte folgende Woche bis ins Wochenende an, „wenn sie auch nicht immer unter Hochdruckeinfluss bleibt“ betont er. Das Wochenende soll einheitlich sonnig, sogar wolkenlos, werden. Im Westen vorbeiziehende hohe Wolken werden uns nicht berühren, so der Schaftlacher. Wildermuth sagt:

Es bleibt in der trockenen Festlandsluft tagsüber mild mit um 10 Grad und leichtem Frost in der Nacht.

„Am Anfang der Woche ziehen in der Höhe transparente Wolken durch, die aber den sonnigen Wettercharakter nicht stören“ beginnt Wildermuth seine Prognose für die kommende Woche. Besonders am Dienstag seien diese Wolkenfelder etwas dichter, bringen aber laut Wildermuth keinen Niederschlag, dafür noch mildere Luft. Die Tagestemperatur könne dabei bis nahe 15 Grad ansteigen, „während nachts kaum mehr Frost auftritt, außer in schneebedeckten Tälern“, weiß der Wetterexperte. Die Waldbrandgefahr in schneefreien Wäldern werde sich noch verschärfen.

„In der zweiten Wochenhälfte kann eine schwache Störung aus Nordosten kommend sogar Regen bringen, auf den Bergen auch Schnee, viel wird es nicht aber die Unsicherheit ist groß“, erklärt der Schaftlacher. Das sei die einzige Chance auf Niederschlag in der Woche. Sicher ist nur, so Wildermuth, dass es mit der besonders milden Luft zu Ende ist und wieder kältere Luft einfließt.

Danach stelle sich bis ins Wochenende erneut Hochdruckeinfluss ein, allerdings werde noch kältere Luft aus Osten herangeführt, so dass nachts Frost auftritt und die Tagestemperatur deutlich gedämpft wird. „In der Folge könnte auch ein sogenannter Kaltlufttropfen aus Osten heranwirbeln und ein spätwinterliches Intermezzo auslösen, das wird wohl erst nach dem Wochenende passieren, muss man aber im Auge behalten“, endet Wildermuth seine Prognose.


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