Waakirchner Bürgermeister lobt langjähriges Engagement
Sozialpreis für Gerhard Schaffer

von Rose Beyer

Den Sozialpreis 2011 hatte er bereits vor einiger Zeit bekommen. Jetzt lobte auch Waakirchens Bürgermeister Josef Hartl den Preisträger in der jüngsten Gemeinderatssitzung.

„Solange sie mich noch akzeptieren, kann ich noch ein paar Jahre mitfahren“, gab sich der 60-Jährige bescheiden. Ausgezeichnet wurde Gerhard Schaffer für sein jahrzehntelanges Engagement in der Jugendarbeit, vor allem für Kolping, aber auch international.

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Mit der Auszeichnung sollen verdiente Leistungen in das öffentliche Bewusstsein gerückt werden. Die Jury, bestehend aus Mitgliedern des Sozialbeirats unter dem Vorsitz des Landrates, hatte wieder einmal die „Qual der Wahl“ gehabt, an wen der Preis – in Höhe von 3.000 Euro zugunsten des jeweiligen Projekts – vergeben werden sollte.

Die Preisgelder kommen dem jeweiligen sozialen Zweck zugute, jeder Einzelne durfte sich über jeweils 100 Euro zur freien Verfügung freuen.

20 Stunden pro Woche – freiwillig

Für eine Einzelleistung hatte man sich bei der breiten Palette an Hilfsangeboten nicht entscheiden wollen – der Preis wurde wie in den Vorjahren durch drei geteilt. Der Waakirchner Gerhard Schaffner ist einer von ihnen. Seit mehr als vierzig Jahren ist er in vielfältiger Weise in der Jugendarbeit aktiv, insbesondere hatte er die Kolping-Jugendarbeit für den Landkreis maßgeblich mitgeprägt und aufgebaut.

Auf etwa 20 Wochenstunden schätzte Hartl in seiner Rede den Aufwand Schaffers ein. Während dieser vielen Stunden setzt er sich dafür ein, Jugendlichen in verschiedener Weise Hilfe zu bieten, soziale Projekte im In- und Ausland zu fördern und im Kolpingwerk Menschen aller Altersgruppen zu unterstützen.

In seiner Heimatgemeinde Irschenberg fungierte Schaffer als Pfarrjugendleiter. Seit 25 Jahren leitet er die jährlichen zweiwöchigen Jugendfreizeiten des Arta Terme e. V., dessen Vorsitzender er seit dem Jahr 1997 ist, und leistet mehrmals im Jahr Arbeitseinsätze dort. In Argentinien unterstützt er die Missionstätigkeit eines Kinderdorfes sowohl finanziell als auch ideell.

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