Gmunder Imker zeigen alles
Spektakuläre Einsichten, eine Menge Honig und keine Stiche

von Redaktion

Unter dem Motto „Schleudertag – wie kommt der Honig ins Glas“ hatten die Imker des Bezirksimkervereins Gmund, Tegernseer Tal und Umgebung e. V. vergangenen Samstag die Türen des Lehrbienenstandes in Moosrain geöffnet.

Sogar ein Bienenschwarm präsentierte sich im Obstgarten des Lehrbienenstandes. Der Schwarm ließ sich als unverhoffte Attraktion am Abend zuvor an einem Apfelbaum nieder. So konnten die begeisterten Besucher hautnah dem Phänomen Biene nachspüren.

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Über 80 Besucher kamen am Samstagnachmittag für einen Ausflug zum Lehrbienenstand. „Ein rundherum gelungener Tag, der bei den Besuchern gut angekommen ist. Dem Verein ist es gelungen, einer großen Schar von Interessierten die Bienenhaltung und die Arbeit der Imker zu vermitteln“, so der 1. Vorstand Georg Biechl.

Dabei standen zwei Schauvölker zur Verfügung und ermöglichten dadurch direkte Einblicke in die Bienenvölker. Sogar die Königinnen waren so frei, sich den Besuchern von ihrer besten Seite zu zeigen. Unerschrocken und wissbegierig ließen sich die interessierten Gäste an den geöffneten Bienenbeuten über die Lebensweise der Honigsammlerinnen und deren artgerechte Haltung informieren.

2.500 Gramm Honig aus einer Wabe

Im Bienenstand standen eine Honigschleuder, Entdeckelungsgeschirr und weitere Utensilien für die Honiggewinnung bereit. Die Besucher nahmen die von den Bienen gefüllten Honigwaben in die Hand und waren erst mal über das beträchtliche Gewicht erstaunt. Eine volle Wabe bevorratet immerhin rund 2,5 kg Honig.

Als erster Arbeitsschritt musste die Wabe entdeckelt werden. Dann konnte an der handbetriebenen Honigschleuder mit Muskelkraft der Honig aus der Wabe geschleudert werden. Das dadurch gewonnene süße Gold wurde in Gläsern abgefüllt und konnte als Lohn aller Mühen mit nach Hause genommen werden.

Die Gäste waren dabei beeindruckt von der Komplexität der Bienenvölker und deren Leistungen. Dabei sind die Bienen nicht nur ein Lieferant für leckeren Honig. Auch bei vielen Wild- und Nutzpflanzen sorgt die Bestäubungsleistung der Honigbiene für reichhaltigen Fruchtansatz und sichert damit anderen Wildtieren die Nahrungsgrundlage.

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