Fitnessgeräte des E-Werks: Tegernsee stellt in Sichtweite des Medius auf

Von Redaktion

Andreas Hasenknopf, Geschäftsführer des Medius vor den noch verpackten Geräten. Im Grüngürtel im Hinergrund sollen die fünf Apparate verteilt werden.

Ergänzung vom 02. Mai / 09:53 Uhr
17.000 Euro teuer und unter anderem gespendet vom E-Werk. Bis auf Rottach-Egern haben alle Gemeinden die Fitnessgeräte angenommen. Und in Tegernsee ist man erwartungsgemäß am weitesten und hat für die fünf Geräte auch bereits einen festen Platz gefunden.

Im Grüngürtel um das im Kurpark gelegene Medius solle diese aufgestellt werden. Andreas Hasenknopf, Geschäftsführer des medizinischen Fitness-Studios erklärt warum das für alle Beteiligten die beste Lösung ist:

Die Geräte werden um das Medius verteilt und werden sich ganz gut in die dortige Begrünung einfügen. Der größte Vorteil für uns: Wir haben die Kunden und die Geräte im Blick. Da das Medius bis 22 Uhr offen hat, stehen wir auch den interessierten Gästen für Fragen und zur Einweisung ausreichend lange zur Verfügung.

Klar ist, dass die Geräte nicht zum reinen Krafttraining taugen. Aber das ist auch nicht das Ziel. Hier geht es um regelmäßige Bewegung und um Kräftigungsübungen. Und wir geben Tipps dafür und für den richtigen Umgang damit.

Wann genau die Geräte aufgestellt werden ist noch nicht ganz klar. Aber es dürfte sich eher um Tage, denn um Wochen handeln.

Ursprünglicher Artikel vom 31. Januar mit der Überschrift: „Streitthema Strompreis: Gemeinderäte beschweren sich über Preise des E-Werks“
Eine nette Geste sollte es sein. Peter Janssen wollte zusammen mit dem E-Werk Tegernsee, der Tegernseer Erdgas-Versorgung GmbH und der Kreissparkasse Miesbach-Tegernsee als Sponsoren alle 5 Gemeinden mit Fitnessgeräten ausstatten. Und bisher ging auch alles gut: Eine Gemeinde nach der anderen entschied sich für das Aufstellen, dankte artig dem Sponsor und begab sich auf die Suche nach einen geeigneten Platz auf Gemeindegrund, wo man die Gabe im Wert von 17.000 Euro den Bürgern und Gästen zur Verfügung stellen könnte.

Doch genau das wollte man in Rottach-Egern nicht tun. Nicht artig Ja und Amen sagen und schon gar nicht die Fitnessgeräte irgendwo aufstellen, nur damit sie stehen.
„Ohne Konzept und ohne Sinn sei die Aktion.“ Und das war noch der mildeste Vorwurf in einer kurzen Diskussion. In dieser entschied sich der Gemeinderat einstimmig das Angebot nicht annehmen zu wollen. Und zwar ohne das man überhaupt in die Standortfrage überhaupt einsteigen konnte:

Jakob Appoltshauser (SPD): Ich bin grundsätzlich dagegen. Und zwar aus dem Grund: Die vom E-Werk sollten lieber den Strompreis heruntersetzen, als das sie das spendieren. Im Internet habe ich mir die Preise angeschaut. Und da steht das E-Werk mit seinem Preis an 106. Stelle. Da wäre es gescheiter sie würden die Summe an die Bevölkerung weitergeben.

Die übrigen Gemeinderatsmitglieder reagierten mit Zustimmung. Und Anastasia Stadler (CSU) ergänzte:

Also ich bin ganz der Meinung. Vor allem wenn ich sehe, dass das E-Werk erst im letzten Jahr eine Preiserhöhung durchgeführt hat und dann auf der anderen Seite in diesem Jahr 5 Gemeinden mit jeweils 17.000 Euro sponsern möchte. Das passt doch nicht zusammen.

Dass die Kritik und die eventuell eingesparten 17.000 Euro auf die Preispolitik des E-Werks keinen Einfluss haben werden, war jedoch allen klar. Insofern dürfte die Diskussion eher kosmetischen Charakter gehabt haben.


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