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News-Ticker zum Sturmtief Sabine

Auf Orkanböen folgen heftige Schneeschauer

Umgestürzte Bäume, Sperrung der Bahnstrecken und geschlossene Schulen. Das Orkantief “Sabine” hatte es in sich. Noch immer hat sich die Wetterlage nicht ganz beruhigt. Derzeit fegen heftige Schneestürme über den Tegernsee. Hier informieren wir Sie über die aktuellen Entwicklungen im Oberland und dem Tal.

Zwischen den Schneeschauern im Tegernseer Tal kommt immer wieder die Sonne raus.

Aktualisierung vom 11.02.2020 – 15:19 Uhr

Meridian: Die Meridian-Züge zwischen München und Deisenhofen müssen weiterhin entfallen. Die Züge sollen zum morgigen Mittwoch, 12.2., ab Betriebsstart aber wieder verkehren.

BOB: Die Strecken der BOB sind bis auf folgende zwei Einschränkungen wieder befahrbar:

  • Die nur eingleisig befahrbare Strecke zwischen Deisenhofen und Solln kann zu einzelnen Zugausfällen und Verspätungen im Gesamtnetz führen. Prognose zur Wiederherstellung: 17:00 Uhr.
  • Im Bahnhof Schliersee führt eine defekte Weiche derzeit zur einer Sperrung des Bahnhofs. Die Züge enden bzw. wenden vorzeitig. Ein Schienenersatzverkehr wird eingesetzt, Fahrgäste werden gebeten, sich auf der Webseite www.meridian-bob-brb.de und in den Online-Auskunftssystemen zu informieren.

Aktualisierung vom 11.02.2020 – 11.49 Uhr

Gute Nachrichten auch von der Bayerischen Oberlandbahn GmbH: Der Bahnbetrieb der BOB kann laut aktuellem Stand weitestgehend wieder aufgenommen werden. Dennoch gibt es weiterhin teilweise Einschränkungen.

Meridian: Die Meridian-Züge zwischen München und Deisenhofen entfallen weiterhin. Momentan geht man davon aus, dass frühestens heute Mittag der Betrieb wieder aufgenommen werden kann.

BOB: Die Streckensperrung zwischen Schaftlach – Tegernsee ist aufgehoben. Der erste Zug ab Schaftlach nach Tegernsee fuhr um 09:48 Uhr, ab Tegernsee um 10:52 Uhr. Die weiteren Strecken sind befahrbar, allerdings kommt es aufgrund der nur eingleisig befahrbaren Strecken zwischen Deisenhofen und Solln weiterhin zu einzelnen Zugsausfällen und Verspätungen im Gesamtnetz.

Aktualisierung vom 11.02.2020 – 09.47 Uhr

Das Schlimmste ist überstanden. Zwar treten heute noch Sturmböen im Vorland auf, der Höhepunkt der Sturmlage ist laut unserem Schaftlacher Wetterexperten Hans Wildermuth aber überschritten. „Ab heute Abend flaut der Wind ab und morgen, am Mittwoch, ist es noch sehr windig, aber nicht mehr stürmisch“, beschreibt er die Wetterlage.

Schneeschauer fegen weiter über’s Tegernseer Tal

Heftiger fallen hingegen die Schneeschauer aus. “Da die Temperatur im Vorland und in den Tälern über Null Grad bleibt, wird das tagsüber kaum Probleme bereiten. Auf den Bergen, ab etwa 1000 Meter Höhe, fällt viel Pulverschnee, der stark verweht, dort kommt es schon zu Problemen”, erläutert Wildermuth.

Anders ist es in der Nacht, erklärt er weiter:

Dann kann sich mit Durchzug einer Schauerstaffel, die etwas kältere Luft bringt, der Schneefall verstärken. Da die Temperatur überall an oder knapp unter Null Grad sinkt, kann es zu Verkehrsbehinderungen kommen. Der Sturm ist dann zwar vorbei, es bleibt aber sehr windig und das würde zu Schneeverwehungen führen.

Eine kritische Strecke sei hierbei die B 318 zwischen Holzkirchen und Gmund. Am Mittwoch fällt dann kaum noch Schnee, es bleibt aber bei um die Null Grad, so Wildermuth abschließend.

Aktualisierung vom 11.02.2020 – 07.00 Uhr

Bahnbetrieb von Meridian, BOB und BRB weitestgehend wieder aufgenommen. Folgende Einschränkungen bestehen noch:

Meridian: Die Meridian-Züge zwischen München und Deisenhofen entfallen vsl. noch bis mittags

BOB: Streckensperrung Schaftlach – Tegernsee aufgrund eines Baums im Gleis, ein Schienenersatzverkehr (SEV) mit Bussen wird eingerichtet. Strecke Deisenhofen – München Hbf nur eingleisig befahrbar, daher fahren nur vereinzelte BOB-Züge bis München durch. Die weiteren Züge enden in Deisenhofen. Von dort aus können Fahrgäste auf die S-Bahn nach München Ost umsteigen.

Auch heute fallen noch Züge aus – ein SEV ist eingerichtet

Aktualisierung vom 10.02.2020 – 17.52 Uhr

Der Betrieb stabilisiert sich langsam. Morgen starten nahezu alle Strecken zunächst mit Erkundungsfahrten. Die ersten Verbindungen werden ausfallen.

Meridian: Auf den Strecken Kufstein/Salzburg – Rosenheim – München verkehren die Züge wieder und beginnen auch morgen zum regulären Betriebsstart. Die Oberleitungsschäden an der Strecke Holzkirchen – Rosenheim werden derzeit behoben. Sobald die Reparatur abgeschlossen ist, wird auch hier der Zugverkehr wieder aufgenommen. Solange wird ein SEV-Bus-Pendel eingerichtet. Morgen wird zwischen Holzkirchen und Rosenheim zunächst eine Erkundungsfahrt durchgeführt, d.h. die ersten Züge morgens entfallen.

BOB: Der Streckenabschnitt Holzkirchen – München Hbf ist weiterhin gesperrt. Zwischen Holzkirchen und Deisenhofen verkehren Großraumtaxis als SEV. Von Deisenhofen aus können Fahrgäste die S-Bahn nach München Ost nutzen. Die Strecken im Oberland sind frei. Morgen starten alle Strecken südlich von Holzkirchen zunächst mit Erkundungsfahrten, d.h. die ersten Verbindungen nach München entfallen.

Schulen wieder offen

Die Schulen im Landkreis Miesbach sind am morgigen Dienstag, 11. Februar 2020, wieder geöffnet. Diese Entscheidung hat die regionale Koordinierungsgruppe Schulausfall am Landratsamt Miesbach getroffen. Die Wetterprognosen sehen eine leichte Entspannung voraus. Ob Kinderbetreuungseinrichtungen morgen öffnen, ist direkt beim jeweiligen Träger zu erfragen.

Der Koordinierungsgruppe gehören Vertreter des Landratsamtes, der Kreisbrandrat, das Staatliche Schulamt, der Schulen und der Bayerischen Oberlandbahn an. Die Regierung von Oberbayern hatte am Vortag eine Schließung der Schulen in Oberbayern angeordnet. Die beteiligten Organisationen beobachten die Entwicklung weiter aufmerksam. Informationen werden auf der Webseite des Landkreises, auf Facebook oder über die Warnapp NINA bekannt gegeben.

Aktualisierung 16.31 Uhr

Das Sturmtief scheint vorerst vorbeigezogen zu sein. Über dem Tegernseer Tal strahlt ein blauer Himmel mit nur wenigen Wolken. Das schlimmste ist überstanden. Trotzdem bleibt es bis morgen Abend stürmisch.

Nach den ersten Auswirkungen des Sturmtiefs “Sabine”: blauer Himmel über dem Tegernseer Tal. / Quelle: Nina Häußinger

Aktualisierung 15.08 Uhr

Die aktuellen Meldungen der Bayerischen Oberlandbahn. Eine weitere Betriebsaufnahmen ist nach und nach wieder möglich. Im Einzelnen stellt sich die Lage wie folgt dar:

Meridian: Auf den Strecken Salzburg/Kufstein – Rosenheim – München ist der Betrieb wieder angelaufen. Es kann noch zu einzelnen Verspätungen und dem Ausfall der Zwischenzüge nach Traunstein kommen. Die Strecke München – Holzkirchen – Rosenheim ist wegen der beschädigten Oberleitung weiterhin gesperrt. Eine Betriebsaufnahme hier ist frühestens morgen möglich.

BOB: Die Züge auf den Strecken Bayrischzell/Tegernsee/Lenggries – Holzkirchen fahren wieder. Eine Weiterfahrt nach München ist derzeit noch nicht möglich. Es wird gerade noch die Möglichkeit geprüft, bis Deisenhofen zu fahren, um den Fahrgästen dort den Umstieg auf die S-Bahn Richtung München Ost zu ermöglichen.

Aktualisierung 13.50 Uhr

Die Tegernseer Feuerwehr hatte heute schon einiges zu tun. Ausgelöst durch Sturmböen brach in der Neureuthstraße ein zirka 20 Meter hoher Baum im Bodenbereich ab und stürzte auf ein angrenzendes Wohnhaus. Dabei wurde das Dach erheblich beschädigt, das teilt der Kommandant der Feuerwehr Tegernsee Wolfgang Winkler mit. Die Feuerwehr sicherte den Baum und dichtete das Dach ab.

In der Neureuthstraße ist ein Baum auf ein Wohnhaus gefallen / Quelle: Feuerwehr Tegernsee

In der Schwaighofstraße kippte ein Baum samt Wurzelstock zur Seite und verfing sich in einem anderen Baum. Der Bereich wurde abgesperrt. Beide Bäume müssen nach Abklingen des Sturmes durch Fachfirmen, mittels eines Kranwagens, entfernt werden.

Aktualisierung 12.43 Uhr

Es gibt Neugikeiten von der BOB. Erkundungsfahrten und erste Betriebsaufnahmen sind wieder möglich. Im Einzelnen stellt sich die Lage derzeit wie folgt dar:

Meridian: Auf der Strecke Holzkirchen – Rosenheim wurde durch einen umstürzenden Baum die Oberleitung abgerissen. Daher ist auf diesem Abschnitt weiterhin kein Zugverkehr möglich. Ein Schienenersatzverkehr (SEV) mit Bussen wird eingerichtet. Die Busse fahren im Pendel ohne festen Fahrplan, da auch auf den Straßen mit Sperrungen und Verzögerungen gerechnet werden muss.

Auf den Strecken Salzburg/Kufstein – Rosenheim – München wird der Zugbetrieb wieder aufgenommen. Der erste Meridian ab Salzburg startet dort um 13:02 Uhr, in Kufstein um 13:13 Uhr. Fahrgäste aus Kufstein müssen dann in Rosenheim in den Salzburger-Zug zur Weiterfahrt nach München umsteigen.

BOB: Die Strecke Holzkirchen – München ist nach wie vor gesperrt. Erkundungsfahrten im Oberland finden wieder ab 13:00 Uhr statt. Danach wird entschieden, ob der Betrieb auf den Strecken Bayrischzell/Lenggries/Tegernsee – Holzkirchen wieder starten kann.

Aktualisierung 12.29 Uhr

Windgeschwindigkeiten im Tal: In Rottach-Egern lag die maximale Geschwindigkeit gegen 11.30 Uhr bei 126 km/h – bei Durchgang der Kaltfront. In Tegernsee nur bei rund 80 km/h.

Aktualisierung 11.59 Uhr

Der Sturm ist nun auch am Tegernsee angekommen. “Nachdem eine Kaltfront, die ihren Namen eigentlich kaum verdient, da sie keine richtig kalte Luft bringt, in der Mittagszeit durchgezogen ist, soll sich der Sturm etwas beruhigen”, so Wetterfrosch Hans Wildermuth.

Erst im Laufe der Nacht auf Dienstag wird er wieder zulegen, allerdings nicht so heftig wie am Montag. Dann kommt auch etwas kältere Luft herein und die Schneefallgrenze sinkt ab. “Eventuell bildet sich ein Alpenstau, dann gibt es viel Schnee besonders auf den Bergen”, so der Schaftlacher Frosch weiter.

Hans Wildermuth beobachtet die Entwicklungen auf seinen Monitoren und hält uns auf dem Laufenden / Quelle: Hans Wildermuth

Wir hatten im südlichen Oberland wohl einen Vorteil, da wir noch lange im Windschatten der Alpen lagen, während weiter nördlich, auch schon im Raum Holzkirchen, eine Sturmspitze durchzog. In München war das von sieben bis acht Uhr. Trotzdem wird es auch im Oberland bis morgen Abend stürmisch bleiben – nur das Maximum haben wir hinter uns.

Aktualisierung 11.32 Uhr

Einen Schienenersatzverkehr konnte die Bayerische Oberlandbahn bisher nicht einrichten. Busse werden aktuell wegen der starken Winde nicht zur Verfügung gestellt. “Wir haben sogenannte Notbusse für Gestrandete, die es trotz der Winde bis zum Bahnhof geschafft haben”, so ein Sprecher. Von Holzkirchen bis München sei das aber nicht möglich, auf Grund der starken Winde.

Aktualisierung 11.12 Uhr

In Waakirchen ist am Kammerloher Kreisel ein Baum auf die Fahrbahn gestürzt. Die Feuerwehr ist im Einsatz.

Aktualisierung 10.42 Uhr

Die ersten Erkundungsfahrten auf den Strecken von Meridian, BOB und BRB führten zu teilweise ernüchternden Ergebnissen, wie die Pressestelle der Bayerischen Oberlandbahn jetzt mitteilt. Im Einzelnen stellt sich die Lage derzeit wie folgt dar:

Meridian: Der Streckenabschnitt zwischen Rosenheim und München ist wegen Bäumen im Gleis derzeit gesperrt. Die Räumung dauert mindestens fünf Stunden. Auch auf der Strecke Holzkirchen – Rosenheim wurden Bäume im Gleisbereich gefunden.

BOB: Der Streckenabschnitt zwischen Holzkirchen und München ist ebenfalls wegen Bäumen an mehreren Stellen im Gleis gesperrt.

Daher ist eine Aufnahme des Zugverkehrs noch bis mindestens 14:00 Uhr nicht möglich. Die Bayerische Oberlandbahn GmbH und Bayerische Regiobahn GmbH stehen in engem Austausch mit den Einsatzkräften, um eine schnelle Räumung der Strecken zu fördern. Allerdings werden so genannte Nebenstrecken erst nach den Hauptstrecken rund um München und Augsburg an die Reihe kommen.

Aktualisierung 10.15 Uhr

Die BOB wird den Zugverkehr nicht vor 14 Uhr wieder aufnehmen.

Aktualisierung 10.08 Uhr

Ab zirka 11 Uhr ist mit dem Durchzug einer gewittrigen Front zu rechnen, so der Wetterfrosch Hans Wildermuth. Dabei wird der Sturm vorerst einen Höhepunkt im Oberland erreichen. Der Windschatten hat sich inzwischen, zumindest in Schaftlach, aufgelöst.

Noch ist alles ruhig im Tegernseer Tal / Quelle: Wallbergbahn Webcam

Im Skigebiet Spitzingsee-Tegernsee sind derzeit noch alle Anlagen geöffnet. Am Sudelfeld dagegen nur noch Abfahrten weiter unten. Die Wallbergbahn bleibt den ganzen Tag geschlossen.

Aktualisierung 9.12 Uhr

Aktuelle Informationen von unserem Wetterfrosch aus Schaftlach Hans Wildermuth:

Heute vormittags liegt das südliche Oberland immer noch im Windschatten der Alpen, während nördlich davon der Sturm tobt. Es ist erstaunlich, wie lange sich dieser Windschatten hält, er wird aber nicht von Dauer sein, der Sturm wird kommen.

Einen Vorteil habe der Windschatten, man kann den Sturm etwas “aussitzen”, denn je später es los geht, desto kürzer die Gesamtzeit mit Sturm. Das Ende wird weiterhin am Dienstagabend erwartet.

Die Erkundungsfahrten in den Netzen von Meridian, BOB und BRB starten nun und laufen bis zirka 10:00 Uhr. Danach fällt die kurzfristige Entscheidung, ob die Aufnahme des Fahrgastbetriebs möglich ist und welche Verbindungen dann als erste wieder fahren.

Aktualisierung 7.25 Uhr

Es gibt neue Informationen von der Bayerischen Oberlandbahn: “Da der Höhepunkt des Sturmtiefs Sabine erst im Laufe des Vormittags erwartet wird, startet der Fahrgastbetrieb in den Netzen von Meridian, BOB und BRB nicht vor 10:00 Uhr. Vorab werden auf allen Strecken Erkundungsfahrten durchgeführt”, heißt es.

Aktualisierung vom 10.02.2020 – 6.50 Uhr

Noch gibt es keine aktuellen Informationen von der Bayerischen Oberlandbahn. Stand von gestern Abend ist, dass der Zugverkehr erst um 8.00 Uhr aufgenommen wird.

Quelle: Unwetterzentrale

Für das nördliche Oberland Richtung Warngau und Holzkirchen wurde von der Unwetterzentrale mitllerweile die höchste Unwetter-Warnstufe herausgegeben. Von Montagmorgen bis Montagnachmittag rechnet man hier mit Orkanböen von 120 bis 130 km/h, vereinzelt mehr. Im Tegernseer Tal bleibt Stufe rot bestehen.

Aktualisierung 21.15 Uhr

Das Sturmtief beeinträchtigt massiv den Zugverkehr bei der BOB. Wie die Bayerische Oberlandbahn meldet, bereite man sich aktuell auf das bisher stärkste Sturmtief in diesem Jahr vor. Die Verantwortlichen erklären:

Es wird erwartet, dass der Höhepunkt des Sturms die Netze von Meridian, BOB und BRB genau ab dem Betriebsstart in den frühen Morgenstunden bis Mittags erreicht. Geplant ist daher, morgen auf allen Strecken von Meridian, BOB und BRB erst ab 8 Uhr den Betrieb aufzunehmen und dann im Stundentakt zu fahren.

Das bedeutet, die Schülerzüge vormittags und mittags sowie voraussichtlich alle Verstärkerzüge im Pendlerverkehr morgens und abends entfallen. Die Entscheidung über den tatsächlichen Betriebsstart und den weiteren Ablauf soll jedoch, je nach Wetterlage, erst in den frühen Morgenstunden getroffen werden.

Pendler, die auf den Zug angewiesen sind, müssen sich vor der Fahrt unbedingt informieren, ob diese auch stattfindet. In jedem Fall sollten alle Fahrgäste mit Verspätungen aufgrund von Zugausfällen und im Extremfall dem kompletten Einstellen des Betriebs rechnen.

Aktualisierung 19.12 Uhr

Verschiedene Medien berichten, dass die Schulen am morgigen Montag den 10.02.2020 im gesamten Landkreis Miesbach ausfallen.

Das bestätigt jetzt auch das Landratsamt Miesbach.

Wegen des aufziehenden Sturms bleiben am Montag, 10.02.2020, alle Schulen im gesamten Landkreis Miesbach geschlossen. Die „regionale Koordinierungsgruppe Schulausfall“ der Regierung von Oberbayern hat den Schulausfall für ganz Oberbayern angeordnet, da der Schulweg aufgrund der zu erwartenden Sturmschäden vielerorts zu gefährlich sein kann.

Eine Notfall-Betreuung für die Kinder, die trotzdem zur Schule kommen, sei sichergestellt. Der Unterrichtsausfall betrifft alle Schularten und alle Gemeinden im Landkreis Miesbach. “Ob Kinderbetreuungseinrichtungen morgen öffnen, ist bitte direkt beim jeweiligen Träger zu erfragen”, so die Verantwortlichen im Landratsamt weiter.

Ursprünglicher Artikel mit allen Infos zum Sturmtief Sabine

Noch ist alles ruhig im Tegernseer Tal / Quelle: Wallbergbahn Webcam

Windstill und wolkenlos am Tegernsee. Noch ist schwer vorstellbar, dass uns in wenigen Stunden Sturmtief Sabine erreicht. Seit heute fegt der Sturm mit heftigen Orkanböen über Deutschland hinweg. In Nordrhein-Westfalen, Hessen und anderen Bundesländern wurden bereits in verschiedenen Orten die Schulen für den morgigen Montag abgesagt, Flüge gestrichen und der Bahnverkehr eingestellt.

In Bayern halten sich die Maßnahmen aktuell noch in Grenzen. Auch in München wurden bereits einige Flüge für Montag gestrichen. Die Bahn empfiehlt ihren Reisenden geplante Fahrten zwischen Sonntag und Dienstag wenn möglich auf andere Tage zu verlegen. Aufgrund der aktuellen Entwicklung und der Windstärke wurde außerdem entschieden nach und nach alle Züge des Fernverkehrs bundesweit an größeren Bahnhöfen enden zu lassen.

Unwetterwarnung fürs Tegernseer Tal

Anzunehmen ist, dass der Sturm auch Auswirkungen auf die Bayerischen Oberlandbahn und damit auf zahlreiche Pendler im Oberland haben wird. Aktuell heißt es auf der Seite der BOB: „Nach derzeitigem Kenntnisstand wird der Sturm auch die Netze des Meridian, BOB und BRB betreffen. Wir werden das gesamte Wochenende über die Wettermodelle und Warnhinweise weiter beobachten und Sie rechtzeitig über mögliche Auswirkungen auf den Betrieb informieren.“ Genaueres wird wohl erst morgen Früh auf der Seite der BOB zu lesen sein.

Für das Tegernseer Tal ist ab 00:00 Uhr eine Unwetterwarnung der Unwetterzentrale angekündigt. Stufe Rot herrscht auf allen Höhenlagen bis Dienstagabend. Ab Sonntagnacht rechnet man mit Sturmböen, zeitweise orkanartige Böen bis zu 115 km/h, lokal mehr. In höheren Lagen bis zu 140 km/h.

Wohl nicht so schlimm, wie 2007

Die Wetterlage wird gerne verglichen mit der Sturmlage bei Orkan KYRILL am 18./19. Januar 2007, allerdings erreicht der vorhergesagte Druckgradient, das ist der Luftdruckunterschied zwischen Nord und Süd und der Antrieb für die Sturmbildung, nicht so hohe Werte wie damals, nimmt der Schaftlacher Wetterfrosch Hans Wildermuth an. Außerdem gebe dieses Mal kein Randtief, das damals über die Nordsee rauschte und den Sturm verstärkt hat.

Die TS informiert an dieser Stelle in einem News-Ticker über die weitere Entwicklung des Sturms und die Auswirkungen auf das Oberland und das Tegernseer Tal.

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