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Taxiflotte in Rottach-Egern: Ständiges Ärgernis oder gelöstes “Problem”?

Von Redaktion

Die Taxiflotte an der Rottacher Haupstraße

Einen kämpferischen Rottacher Bürgermeister konnten die Zuhörer bei der letzten Bürgerversammlung am 17. März bewundern. Wie bereits berichtet hatte sich Franz Hafner damals über verschiedene Mißstände in der Gemeinde ausgelassen. Doktor-Scheid-Straße, Baurecht im Innenbereich am Beispiel Kißlingerstraße oder die permanente Kritik an der TTT.

Auf Nachfrage aus dem Publikum ging Hafner in der Versammlung auch auf das Problem der Taxiflotte an der Rottacher Hauptstraße ein. Laufende Motoren und rüpelhafte Fahrer seien scheinbar an der Tagesordnung. Einer der anwesenden Zuhörer berichtete gar von körperlichen Übergriffen von Seiten der Taxifahrer auf Bewohner, die sich beschwert hätten.

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Aber vor allem durch die Lärmbelästigung und Abgase sei die Situation für die Anwohner ein ständiges Ärgernis. Ein Umstand, dem Hafner laut eigener Aussage aus der Bürgerversammlung “inhaltlich nur zustimmen kann.”

Probleme!? Wo gibt`s denn Probleme?

Scheinbar haben sich die Wogen aber mittlerweile geglättet. Auf Nachfrage bei diversen Taxifahrern in der Rottacher Hauptstraße klang die Situation nicht nur ganz anders, sondern vor allem lange nicht mehr so schlimm wie noch Mitte März.

An den Anwohner, der sich offensiv beschwert hatte, haben sich die Fahrer noch erinnern können. Aber die Situation wurde, laut der Aussage einiger Taxifahrer, damals nach einem kurzen Gespräch gelöst. Die Erklärung der Fahrer in Richtung Anwohner: Aufgrund der damals herrschenden kalten Temperaturen hätten sie die Autos laufen lassen müssen. Einmal um selber nicht im kalten Fahrzeug zu sitzen. Und andererseits, um den Fahrgäste kein kaltes Auto zuzumuten.

Übergriffe oder ähnliches war keinem der Taxifahrer bekannt. Etwas verärgert zeigten sich die Fahrer über die Wegnahme von zwei Taxiparkplätzen. Als Ausgleich hatte die Gemeinde ihnen eine Alternative auf dem Zentralparkplatz angeboten. Eine Lösung, die aber laut Bernhard Weihrauch, einem Fahrer der Nachtschicht, nicht wirklich prakikabel ist. Denn so müsste jedes Mal einer der Fahrer an der Ecke stehen und schauen ob an den Taxifahrplätzen ein neuer Platz freigeworden ist.

Ein konkreter Vorschlag in Richtung Verwaltung der Gemeinde hatte Weihrauch ebenfalls: Sich zusammensetzen und die Probleme thematisieren. Miteinander anstatt übereinander reden. So sein Wunsch.

Bernhard Weihrauch, einer der Fahrer der "Nachtschicht"

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