Tegernsee bei Regenwetter

von Redaktion

Egal zu welcher Jahreszeit und bei welchem Wetter – am Tegernsee wird einem so schnell nicht langweilig. Auch wenn es in Strömen regnet und der ausgedehnte Spaziergang durch die Natur im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser fällt, gibt es in der bildschönen Ferienregion im südlichen Bayern viel zu erleben. Dieser Beitrag wirft einen Blick auf die besten Aktivitäten, die die Alpenregion bei schlechtem Wetter zu bieten hat.

Herzhafter Genuss mit Tradition

Die typisch „Bayrische Küche‘ kann man auch dann probieren, wenn es draußen Hunde und Katzen regnet. Romantiker wissen: Prasseln die Regentropfen gegen das Fenster, ist eine gemeinsame Mahlzeit gleich noch viel gemütlicher. Wer trotz des Regens aus dem Haus will, sollte unbedingt bei der Naturkäserei Tegernseer Land vorbeischauen.

Am Fuße des Wallbergs im Bergsteigerdorf Kreuth gibt nämlich es leckere Produkte aus Heumilch zu entdecken, die nach alter Tradition nachhaltig hergestellt werden. Neben einem Käsereiladen können sich Interessierte gleich einer spannenden Führung durch die Schaukäserei anschließen. Den sogenannten „Kaasern“ wird hier direkt über die Schulter geguckt und auch dem aromatischen Käse kann man beim Reifen im Reifekeller zusehen. Ein Besuch in der hauseigenen „Gaststub’n“ rundet den Tag ab.

Spielspaß für Jung und Alt

Sollte es draußen auch noch stürmen, dann machen es sich Brettspiel-Fans zuhause gemütlich und spielen eine Runde Karten oder Monopoly. Dieses ist übrigens auch in einer „Bayern-Version“ erhältlich. Falls sich keine unterhaltsamen Brettspiele auffinden lassen, kann man seine Zeit auch mit verschiedenen Smartphone-Apps verbringen, wie Schach (Chess Free) oder der PokerStars Casino App.

Wer dadurch so richtig auf den Geschmack kommt, kann im Anschluss gleich die Spielbank in Bad Wiessee besuchen. Das Casino im beliebten Kur- und Urlaubsort gibt es schon seit 1957 und überzeugt bis heute mit seinem stilvollen Ambiente. Auch für Unterhaltung und das leibliche Wohl ist hier gesorgt, denn neben regelmäßigen Veranstaltungen gibt es eine hauseigene Küche, die stets mit ihren kulinarischen Köstlichkeiten überzeugt.

Baden, Plantschen und Entspannen

Wenn draußen die Tier- und Pflanzenwelt vom Regenguss profitiert, können wir Menschen in geheizten Bädern unserem eigenen Wasserspaß nachgehen. Am besten gelingt dies in der monte mare Vitaltherme Schliersee. Die Therme ist so gut beheizt, dass beim Erholen auf einer Sonnenliege fast schon Sommergefühle aufkommen. Für kleine Wasserratten gibt es jede Menge bunte Figuren und kindgerechte Schwimmbecken, während Erwachsene etliche Schwitz- und Wellness-Angebote in Anspruch nehmen können.

Auch der Badepark in Wiessee bietet tolle Plantschvergnügen und verwöhnt seine Gäste außerdem mit einer Reihe von besonderen Sauna-Aufgüssen und zusätzlichen Behandlungen, die die Gesundheit fördern. Vom Kaffeeaufguss bis hin zum Fruchtsalz-Peeling ist hier alles dabei.

Für Genießer und Gourmets

Nach einem Besuch in der Therme ist ein starker Kaffee genau das Richtige. Die „Erste Tegernsee Kaffeerösterei“ bietet ihren Gästen die besten Kaffeesorten der Welt, was man schon beim Betreten des Cafés mit der eigenen Nase erleben kann. Unvergleichliche Düfte ziehen durch die Räumlichkeiten der Rösterei und machen Lust auf die schwarze Bohne, die hier manchmal mit Aromen wie Blutorange, Toffee oder Passionsfrucht verfeinert wird.

Alles rund um die Kakaobohne geht es hingegen in der Schokoladenquelle Eybel in Waalkirchen. Der Chocolatier, der bei Einheimischen und Touristen äußerst beliebt ist, hat eine große Vielfalt von Pralinen und Schokoladen zu bieten, die in feinster Handarbeit hergestellt und verziert werden.

Der Geschichte auf der Spur

Geschichtsinteressierte sollten bei schlechtem Wetter unbedingt das Schlierseer Heimatmuseum besichtigen. Dort befindet sich nämlich ein gut erhaltenes Bauernhaus aus dem Jahr 1465, das der Chorherr Sigmund Schredl im späten Mittelalter bewohnte. Im Inneren können Besucher miterleben, wie die Menschen vor hunderten von Jahren lebten. Wenn es nur noch ein bisschen nieselt, dann lohnt sich auch ein Besuch im Museumsdorf in Neuhaus, wo man auf 60.000 Quadratmetern eine historische Dorfgemeinschaft kennenlernen kann.

Gebäude aus der Vergangenheit wurden hier mühevoll wiederaufgebaut. Zum Leben erweckt wird das Ganze durch seine „Bewohner“: Bauern und Handwerker in authentischer Kleidung sowie Hühner, Gänse und niedliche Wollschweine begrüßen hier die Gäste.

Für noch mehr Ideen und Events, die nicht im Freien stattfinden, können Sie immer mal wieder unsere Veranstaltungstipps besuchen.

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