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Tegernseer Jahresrechnung 2010 – Schulden auf dem Rückgang

Im Rathaus Tegernsee wurde die Jahresrechnung 2010 vorgestellt. Quelle: mein-tegernsee.de

Ein positives Ergebnis konnte Kämmerer Jürgen Mienert auf der letzten Stadtratssitzung verkünden. Die Stadt Tegernsee hat im vergangenen Jahr, aufgrund von verschobenen Investitionen (Seesteg,…), einen Überschuß von 1,06 Mio. Euro erwirtschaftet. Dieser Überschuß wird der allgemeinen Rücklage zugeführt, die damit auf 2,83 Mio. Euro steigt.

Begeistert war Bürgermeister Peter Janssen vor allem über die Punktlandung zum Haushaltsansatz. “Nur 31.000 Differenz zeigen die ausgesprochen gute Arbeit des Kämmerers. Mein Respekt an Sie Herr Mienert.”

Die Schulden – ein in Tegernsee immer wieder diskutiertes Thema – haben sich ebenfalls positiv entwickelt. Der Schuldenstand lag laut Jahresrechnung Ende 2010 bei 1,874 Mio. Euro. Damit betrug die Pro-Kopf-Verschuldung 478 Euro gegenüber 509 Euro im Jahr davor. Dass die Schulden der TKV (Tegernseer Kur- und Versorgungsbetriebe), ein stadteigener Betrieb der unter anderem die Seesauna, das alte Hallenbad oder auch das E-Werk betreibt, nicht in die Berechnung einfließen, stößt dem ein oder anderen Stadtrat negativ auf. Denn mit TKV-Schulden wären es über 800 Euro, die jeder Bürger theoretisch zu schultern hat.

Bei den Einnahmen, die insgesamt mit 5,625 Millionen Euro zu Buche schlagen, ist das Gewerbesteueraufkommen, im Gegensatz zur Gemeinde Gmund stabil geblieben und kann mit 2,208 Mio. Euro auf der Einnahmenseite verbucht werden.

Bei den Ausgaben sind die zwei größten Posten die Kreisumlage und die Personalkosten. Dabei hat sich bei der Kreisumlage die Erhöhung des Umlagesatzes auf 53 Punkte bereits ausgewirkt. Sie auf 2,241 Mio. Euro.
Die Personalkosten sind mit 2,061 Mio. Euro deutlich niedriger als veranschlagt. Der Hauptgrund liegt in der Integration der TI-Mitarbeiter in die TTT zum 01. Mai 2010. Mienert betonte, dass es sich dabei aber lediglich um eine Umwandlung von Personal- in Sackkosten handelt. Insofern ist die eigentliche Einsparung mit 70.000 Euro nicht so hoch, wie sie scheint.

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