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Begehrte Einrichtungen: Zwei neue Krippen für die Talgemeinden

Von Nicole Posztos

Ergänzung vom 20. September / 00:34 Uhr
Krippenplätze sind begehrt. Vor allem berufstätige Eltern sind auf die Aufsicht ihrer Kleinsten angewiesen. Und normalerweise sieht es auf dem Land eher schlecht aus mit ausreichend Plätzen für die Ein- bis Dreijährigen. Doch seit drei Jahren findet am Tegernsee ein kleiner Boom statt.

Den vorläufigen Höhepunkt markiert die gestrige inoffizielle Eröffnung des Betriebskindergartens Louisenthal. Zwar soll dieser offiziell und in den geplanten und 500.000 Euro teuren Räumen erst Anfang 2012 an den Start gehen. Doch bereits gestern wurde, aufgrund der großen Nachfrage ein Übergangsquartier für insgesamt 15 Krippenkinder bezogen. Wo und wie kann man beim Merkur nachlesen.

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Weitere evangelische Krippe – Große Einweihung in Tegernsee

Am vergangenen Freitag bereits fand die Einweihung der neuen Krippe in Tegernsee statt. Im Rahmen eines großen Festes mit vielen Kindern, deren Eltern und einigen politischen Besuchern hatte Pfarrer Andreas Kopp von Freymann und Dekan Walter Waldschütz der neuen Einrichtung ihren Segen gegeben.

Der evangelische Pfarrer Martin Weber zeigte sich einerseits erfreut über die neuen Räume, deren Finanzierung in Höhe von 120.000 Euro hauptsächlich vom Verein Glückskinder getragen wird. Andererseits machte Weber aber auch klar, dass es mit den Bemühungen um weitere Krippen noch lange nicht vorbei ist.

Es fehlt uns immer noch an qualifiziertem Personal. So dass wir auch mit dieser Einrichtung immer noch nicht den ganzen Bedarf an Krippenplätzen abdecken können.

Hier noch ein paar Bilder von der Einweihung am vergangenen Freitag:

Neue Tegernseer Kinderkrippe / Aufnahmen vom 16. September
Neue Tegernseer Kinderkrippe / Aufnahmen vom 16. September
Neue Tegernseer Kinderkrippe / Aufnahmen vom 16. September
Neue Tegernseer Kinderkrippe / Aufnahmen vom 16. September
Neue Tegernseer Kinderkrippe / Aufnahmen vom 16. September
Neue Tegernseer Kinderkrippe / Aufnahmen vom 16. September

Ursprünglicher Artikel vom 01. September:
Zwei Kinderkrippen hat das evangelische Pfarramt Tegernsee bis Ende August betrieben. Neben der ersten Einrichtung in Tegernsee, die im Februar 2008 für Kinder von 0-3 Jahren gegründet wurde, kam im April 2009 die Krippe in Bad Wiessee dazu.

Und seit dem heutigen 01. September gibt es einen dritten Ort mit weiteren zwölf Plätzen. Dabei ist das Potential deutlich größer, wie Pfarrer Martin Weber betont.
Den Grund für die kurz aufeinanderfolgende Aufstockung erläutert er folgendermaßen:

Wir hatten und haben im Tegernseer Tal eine sehr hohe Nachfrage nach Kinderkrippenplätzen. Doch das Ausmaß ist auch für mich – in positiver Hinsicht – völlig überraschend.

Der gesamte Umbau im evangelischen Gemeindehaus in der Hochfeldstraße hat nun gut drei Monate gedauert und insgesamt 120.000 Euro gekostet. Genügend Raum ist nun dort entstanden für die geplanten 12 neuen Krippenplätze und darüber hinaus. Austoben können sich die Kinder aber nicht nur in den neuen Räumlichkeiten, sondern auch im dazugehörigen großen Garten.

Das evangelische Gemeindehaus - hier ist die neue Kinderkrippe entstanden.

Da die Warteliste lang ist, will man im Pfarramt mit den zwölf neuen Plätzen zumindest den größten Druck erstmal ein wenig abbauen. Obwohl es laut Pfarrer Weber kein Problem wäre noch mehr Kinder aufzunehmen, wenn nur genügend geeignetes Personal zur Verfügung stehen würde:

Der Raum ist ja da. Wir fangen jetzt mit den zwölf Plätzen an. Und wenn sich geeignetes Personal findet, können wir immer noch aufstocken. Doch derzeit fehlen einfach noch zwei gute Erzieher.

Einfach so jemanden einstellen, nur damit noch mehr Kinder aufgenommen werden können, möchte Weber nicht. Der Fördereverein Glücksinder e.V. unterstützt die Krippe mit derzeit 100.000 bis 150.000 Euro jährlich. Nur dadurch sei es möglich die Elternbeiträge mit 200 bis 250 Euro im Monat sehr niedrig zu halten.

Dies wiederrum ist für Pfarrer Weber eine Verpflichtung bei der Auswahl der Mitarbeiter auf hochqualifiziertes Personal zu achten. Die “Sponsoren” würden das erwarten, so Weber.


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