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Mit 120 Sachen durch den Ort

Teurer Ausflug an den Tegernsee

Vier Personen dachten am Sonntag wohl, sich alles erlauben zu können. Erst rasten sie mit 120 km/h durch Moosrain. Dann wurden auch noch einige andere Dinge klar.

Die Rechnung hatte der Fahrer ohne die Polizei gemacht

Am Sonntagabend gegen 17.45 Uhr wurde im Rahmen einer Geschwindigkeitskontrolle in Moosrain ein bulgarischer Pkw geblitzt. Vor dem Radarwagen, der sich am Fahrbahnrand postiert hatte, gab der Pkw noch mal richtig Gas und beschleunigte bei erlaubten 50 km/h auf 120 km/h.

Wie auf dem Radarbild zu erkennen war, verdeckte der Beifahrer sein Gesicht und ein hinterer Mitfahrer winkte. „Wegen des auswärtigen Kennzeichens wiegte man sich offensichtlich in Sicherheit, ob der bewussten Geschwindigkeitsüberschreitung“, vermutet die Autobahnpolizei Holzkirchen. Da der Pkw Richtung A8 fuhr, konnte er dort von einer Streife der Autobahnpolizei angehalten werden. Auch hier raste der Fahrer zunächst vorbei. Auf der A99 konnten die Beamten den Fahrer stoppen.

Das wird teuer

Wie es scheint hatten alle vier Fahrzeuginsassen ohne triftigen Grund einen Ausflug an den Tegernsee unternommen und damit gegen die einschlägige Infektionsschutzverordnung verstoßen. Für die wird zusätzlich zur Geschwindigkeitsüberschreitung eine Ordnungswidrigkeitenanzeigen erstattet. Den in Deutschland lebenden Fahrer erwartet allein wegen des vorsätzlich begangenen Verstoßes ein Bußgeld in Höhe von 960 Euro, sowie ein dreimonatiges Fahrverbot. „Dabei wird es wegen der mit der massiven Geschwindigkeitsüberschreitung zum Ausdruck gebrachten Rücksichtslosigkeit nicht bleiben“, heißt es weiter.

Die Polizei ist der Ansicht, dass mit der Raserei der Tatbestand eines illegalen Rennens erfüllt wurde. Zulassungs- und Steuerrelevanz hat der Vorgang außerdem dadurch, dass der in Deutschland lebende Halter das benutzte Fahrzeug nicht in Deutschland zugelassen hat.

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