Einbruch nach K-Fall 2019

Tourismus verliert

Der schneereiche Winter 2019 hat im Wald enorme Schäden angerichtet. Auch im Tegernseer Tal. Doch nicht nur dort sind Schäden entstanden. Auch der Tourismus hat gelitten.

Weniger Übernachtungen in 2019 wegen K-Fall – so die Bilanz der Touristiker. / Quelle: Archivbild

Insgesamt weniger Touristen im Jahr 2019 als im Vorjahr. Das ist die Botschaft des Kommunalunternehmens Alpenregion Tegernsee Schliersee (ATS). In Zahlen heißt das: 619343 Gäste kamen in einen der neun Orte mit Kurbeitrag. Insgesamt 2,329 Millionen Übernachtungen kamen zusammen. Das bedeutet ein Minus von 1,43 Prozent bei den Gästeankünften oder 1,48 Prozent bei den Übernachtungen.

Am meisten gefallen sind die Zahlen in Gmund mit einem Einbruch von 17,22 Prozent bei den Gästen, was neben dem K-Fall hauptsächlich auch auf die Schließung des Gut Schwärzenbach zurückzuführen ist. Doch es gibt auch Orte, die eine Zunahme zu verzeichnen haben. In Rottach-Egern stieg die Zahl der Gästeankünfte auf 111832, was ein Plus von 7,37 Prozent bedeutet. Der Grund: mehr Bettenangebot sowie Großveranstaltungen.

Auch wenn man den Zahleneinbruch durch den K-Fall am Jahresanfang insgesamt nicht mehr aufholen konnte, wie fast jedes Jahr liegt bei den Übernachtungen die Gemeinde Bad Wiessee an der Spitze. Insgesamt waren es 638728, was einem kleinen Minus (gegenüber 2018) von 3,25 Prozent gleichkommt. In Bad Wiessee bleiben die Gäste für eine längere Aufenthaltsdauer. Der Grund: der Großteil sind Reha-Patienten in einer der Kliniken.

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