Der Kaffeeröster vom Tegernsee stirbt mit 49 Jahren
Trauer um Mario Liebold

von Redaktion

Mario Felix Liebold ist tot. Der bekannte Kaffeeröster vom Tegernsee ist Anfang Mai gestorben. Er wurde nur 49 Jahre alt.

Mario Liebold: Kaffee war seine Leidenschaft. / Quelle: Tegernseer Kaffeerösterei

Die Leidenschaft für Kaffee entdeckte Mario Liebold während seiner Zeit in Brasilien. Als Exportleiter im Zahntechnikbereich war er viel unterwegs und knüpfte viele Kontakte. Die Liebe zum Kaffee zieht sich durch alle Generationen seiner Familie. Die Aromen, die er in Brasilien entdeckte, verliehen dieser Kaffee-Liebe eine neue Richtung.

2007 gründet Liebold die Erste Tegernseer Kaffeerösterei

Im Jahr 2007 eröffnet Liebold, zusammen mit seiner Mutter Christa Liebold-Bayerlein, das Café Felix in Kreuth-Weißach. Kurz darauf gründet er die Erste Tegernseer Kaffeerösterei. Mit großer Leidenschaft baut Liebold das Unternehmen zu einer eigenen Marke auf. So erhielt Liebold etwa 2012 die Auszeichnung “Bester Röster des Jahres”. Er galt nicht nur als Experte auf dem Gebiet des Kaffeeröstens, sondern war auch ein gefragter Gast in Fernseh- und Radiosendungen. Seine Mission ging weit über die Kaffeetasse hinaus.

Transparenz und Fairness

Er pachtete Felder auf Plantagen befreundeter Kaffeebauern in Tansania und Guatemala und führte dort Forschungsprojekte durch, um die Qualität zu optimieren. So zahlte Liebold den Kaffeebauern einen deutlich höheren Preis pro Kilo als üblich. Transparenz und faire Zusammenarbeit waren für ihn unabdingbar – in all seinen Geschäftsbeziehungen.

Sein viel zu früher Tod, am 1. Mai 2023, hinterlässt eine tiefe Lücke. Das Unternehmen will weiter bestehen. Seine Mutter führt die Kaffeerösterei, unterstützt von Nicole Liebold, der Ehefrau des Verstorbenen, sowie dem Vertriebsleiter Armin Huskanovic und dem bewährten Team aus dem Café und der Rösterei.

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