Täter lassen Beute zurück

Tresordiebstahl im Tegernseer Tal verhindert

Bislang unbekannte Täter brachen in der Nacht von Sonntag auf Montag in einen Gewerbebetrieb in der Wiesseer Straße in Kreuth ein und erbeuteten dabei zunächst einen Tresor. Die Beute ließen die Einbrecher auf ihrer Flucht zurück. Der Grund: sie wurden gestört.

In den frühen Montagmorgenstunden vom 17. auf den 18.11. verständigte ein Anwohner der Aribostraße in Rottach-Egern die Polizei. Kurz nach 3 Uhr wurde er auf mindestens zwei, dunkel gekleidete Personen aufmerksam, die eine Schubkarre mit einem Tresor über seinen Hof transportierten. Da sich die beiden Männer offensichtlich bei ihrem Vorhaben gestört fühlten, ließen sie den Schubkarren samt Tresor und Einbruchswerkzeug zurück und ergriffen die Flucht über eine angrenzende Wiese.

Nach Informationen der Polizei nutzten sie zur weiteren Flucht möglicherweise einen hellen Kastenwagen, den der aufmerksame Anwohner anschließend im Bereich des Weißachdamms fahren sah. An den sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen waren mehrere Streifenbesatzungen der Bayerischen Polizei, der Bundespolizei sowie auch die österreichische Polizei im angrenzenden Tirol beteiligt. Bislang sind die mutmaßlichen Einbrecher jedoch noch flüchtig.

Als Tatort des Tresordiebstahls konnte ein Gewerbebetrieb in der Wiesseer Straße im unmittelbar angrenzenden Gemeindegebiet von Kreuth ermittelt werden. Nach ersten Erkenntnissen hatten sich die unbekannten Täter Zugang über ein Fenster verschafft.

Zeugen gesucht

Die Ermittlungen hat die Kriminalpolizeistation Miesbach übernommen und bittet weitere Zeugen, die Hinweise zum Tatgeschehen, zu den Tätern oder zum benutzten Fluchtfahrzeug geben könne, sich unter der Telefonnummer 08025/299-0 zu melden.

Wer hat in der Nacht von Sonntag auf Montag im Bereich Rottach-Egern oder Kreuth verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtete, die mit dem Einbruch im Zusammenhang stehen
könnten? Die Täter sprachen eine ausländische, möglicherweise slawische Sprache und waren dunkel gekleidet. Als Fluchtmittel kommt ein heller Kastenwagen in Frage, der von dem aufmerksamen Nachbarn auf dem nahegelegenen Weißachdamm fahrend festgestellt wurde.

Die Kripo vermutet, dass die Täter den benutzten Schubkarren sowie das Einbruchswerkzeug, eine Spitzhacke, zuvor ebenfalls entwendeten. Wer im Bereich Rottach-Egern oder dem angrenzenden Kreuther Ortsteil Weißach eine Schubkarre und eine Spitzhacke vermisst,
wird gebeten, sich ebenfalls bei der Kriminalpolizeistation Miesbach oder einer anderen Polizeidienststelle melden.

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