Üben für den Ernstfall

von Laura Lorefice

Einmal die Realität durchgespielt hat die Wasserwacht Holzkirchen. 16 Betreuer und Aktive der Jugendgruppe führten am Hackensee eine Eisrettungsübung durch, um für den Ernstfall sicher zu sein. Dabei war es gar nicht so leicht, ein Loch in die Eisdecke zu bekommen.

Betreuer und Jugendliche der Wasserwacht Holzkirchen bei ihrer Eisrettungsübung am Hackende.
Betreuer und Jugendliche der Wasserwacht Holzkirchen bei ihrer Eisrettungsübung am Hackensee.

Am Tag der Übung – mitte Januar- hatte der Hackensee eine Eisdicke von circa 18 Zentimeter, sodass es sich als gar nicht so einfach erwies, ein ausreichend großes Loch in die Eisdecke zu schlagen. Bei der Eisrettungsübung der Wasserwacht Holzkirchen wurde das volle Programm durchgespielt: Von der Alarmierung über Funk, der Vorbereitung des Rettungsgerätes, bis hin zur eigentlichen Rettung der ins Eis gebrochenen Person, deren Erstversorgung und den Abtransport des Patienten.

Bevor die Teilnehmer allerdings den Ernstfall praktisch üben durften, mussten sie mehrere Schulungen absolvieren. Dabei wurden unter anderem Themen wie “Gefahren an und auf winterlichen Gewässern”, “Sicherheit und Selbstschutz”, “thermische Unterkühlung” und “Materialkunde zum Eisrettungsschlitten ERS 1” sowie der richtige Umgang mit diesem Rettungsgerät, behandelt.

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Geübt wurde hauptsächlich die Stabilisierung der Patienten und das Erstellen eines Wärmepacks mit anschließender Erstversorgung. Neben all dem praktischen Lernen, sollte natürlich auch der Spaß der Truppe nicht zu kurz kommen.

Eindrücke der Eisrettungsübung:

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Eisrettungsübung 55

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