Zweifel am Kreisverkehr?

Seit seiner Fertigstellung im letzten Jahr ist der Verkehrskreisel in Waakirchen stark umstritten.

Die Zweifel, ob so tatsächlich eine Verbesserung der Verkehrssicherheit erreicht wurde, brechen nicht ab. Doch wie steht es tatsächlich um die geplante Unfallfreiheit? Ein Verkehrspolizist klärt auf.

Kreisverkehr
Durch den Kreisverkehr ist die Mariensteiner Kreuzung sicherer geworden.

Der Kreisel an der Mariensteiner Kreuzung sorgt immer wieder für Aufsehen bei den Autofahrern. Gründe für die Errichtung des Kreisverkehrs gab es viele: Mit bis zu 14.000 Fahrzeugen an der Kreuzung sollte der Verkehrsfluss verbessert, Stau und Durchlassgeschwindigkeit reduziert werden.

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Die bisherige Unfallbilanz bestätigt diese Ziele. Dennoch hegen viele Zweifel am Sinn der Verkehrseinrichtung. Wolfgang Strobl, Verkehrsamtsleiter der Polizei Bad Wiessee, widerlegt die Zweifel der Verkehrsteilnehmer:

An der Problemkreuzung Waakirchen-Hauserdörfl kamen früher bei Unfällen immer wieder Personen zu Schaden. Seit der Errichtung des Venuskreisels ist dies nicht mehr der Fall. Zwar ereigneten sich im letzten Jahr nach Fertigstellung trotzdem noch vier Unfälle, aufgrund der verminderten Geschwindigkeit kam es in allen Fällen aber nur zu Sachschäden.

Als Grund für diese Kollisionen nennt Strobl den geringen Durchmesser des Kreisels. Dadurch hätten die Fahrzeugführer nur wenig Zeit, richtig und schnell genug zu reagieren. Auch in diesem Jahr wurden Autofahrer schon zweimal Zeugen von Unfällen.

Beide waren Vorfahrtsunfälle, bei einem davon wurde die tief stehende Sonne als Unfallursache angegeben.„Ob und wo ein Unfall passiert, kann leider keiner vorhersehen. Doch mit dem Verkehrskreisel wurden die besten Voraussetzungen zur örtlichen Verkehrssicherheit geschaffen“, so Strobl.

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