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Unerwünschte Geschenke: Wenn die Großeltern nur Mist schenken

Von Extern

Obwohl es gut gemeint war, aber viele Mütter und Väter ärgern sich über die Geschenke, die Kinder von Oma und Opa erhalten. Vieles wird ungenutzt in den Schrank oder in den Keller gesteckt. Das muss nicht sein. Wir von voucherize geben Tipps, wie Sie die Unzufriedenheit zu Weihnachten, Ostern oder Geburtstag vermeiden.

Omas Geschmack trifft es nicht immer

Wer von uns kennt es nicht, diese Situation, in der man ein Geschenk bekommt, das einem so gar nicht gefällt – dieses Schwanken zwischen guter Kinderstube und einer möglichen Kränkung.

Theoretisch, zumindest wenn man gerade nicht diesen Moment erlebt, tendiert man zur Ehrlichkeit. Schon allein, damit in Zukunft kein Geld mehr verschwendet wird und man selbst sich das nächste Mal auch wirklich über das Geschenk freuen kann. Doch bei dem Schenkenden handelt es sich in der Regel um jemanden, der einem nahe steht und den man keinesfalls verletzten möchte, meist schon um des lieben Familienfriedens willen. Das Paradebeispiel ist die Oma, die oft so einen ganz anderen Geschmack hat als der (jüngere) Rest der Familie.

Mangelnde Kommunikation mit den Eltern

Das ist eine Zwickmühle. Vor allem, wenn es sich um Präsente handelt, die man nicht einfach mal so verschwinden lassen kann. „Ich bin fast vom Glauben abgefallen, als Catharinas Großeltern mit einem vollautomatischen Spielzeug-Kran zum zweiten Geburtstag um die Ecke kamen. Das Teil ist riesig, verstopft unser ganzes Wohnzimmer und toppt tatsächlich noch den Tornister, den sie unserem Großen für den ersten Schultag besorgt hatten“, erzählt Mirjam. „Ich kann einfach nicht verstehen, wieso sie sich dazu nicht vorher mit mir austauschen.“

Großeltern meinen es gut

So wie Mirjam geht es vielen Müttern. Doch das ist den Schenkenden oft gar nicht bewusst. Sie meinen es gut und freuen sich über ihre Idee. Und die meisten Eltern machen gute Miene zum bösen Spiel, schließlich will man sich ja nicht in die Nesseln setzen. Das allerdings bedeutet, dass sie besonders gute Schauspieler sein müssen, denn sonst endet es schnell damit, dass die Großeltern beleidigt sind.

Was ist besser: Jemandem mal kurz auf die Füße zu treten oder sollte man sich lieber insgeheim jahrelang über Geschenke ärgern, die viel Mühe und Geld gekostet haben – und die dann ihr trauriges Dasein bestenfalls in der hintersten Ecke des Kellers fristen müssen?

Diplomatisch vorgehen

Eltern tun gut daran, im Vorfeld direkt auf Oma und Opa zuzugehen und sie zu fragen, ob man bei der Geschenkauswahl behilflich sein kann. Denn Mama und Papa wissen genau, auf welchem Entwicklungsstand die Kinder sind und welches „Geschenk“ benötigt wird. Besonders bewährt haben sich da Geschenkgutscheine. Die Eltern geben die Richtung, sprich das Unternehmen vor, und zusammen mit dem Kind kann dann das Richtige herausgesucht werden.

Das hat mehrere Vorteile: War es heute noch eine Hörspielfolge des sprechenden Elefanten, ist es morgen bereits die kleine Hexe, die in der Gunst der Kinder oben steht. Genauso schwierig kann es mit dem eben noch so geliebten Pferdepullover werden, der jetzt nur noch etwas für Babys ist. Mit einem Geschenkgutschein kann man sich sein Geschenk selbst aussuchen, so dass es garantiert gefällt. Ein weiterer Vorschlag wäre, sich mit den anderen Großeltern zusammenzutun, um einen größeren Wunsch zu erfüllen. Hier kann der Geschenkgutschein seine Stärken voll ausspielen. Auch, wenn es trivial klingt: Gutscheine lassen sich kombinieren und der Restbetrag kann einfach von den Eltern dazugeben oder von den Jugendlichen mit dem Taschengeld bezahlt werden. Man hat also volle Flexibilität.

Manchmal darf man ruhig ein Auge zudrücken

Viele Menschen nehmen ungeliebte Geschenke mit einem freundlichen Dankeschön an. Und nutzen danach Möglichkeiten wie Internettauschbörsen, Second Hand-Läden oder Spendenaktionen. Bei Kleidung oder kleinerem Spielzeug durchaus eine Alternative, um der Konfrontation auszuweichen.
Allerdings gibt es Geschenke, die man keinesfalls stillschweigend hinnehmen sollte: Lebendige Tiere zum Beispiel, für die man die Verantwortung nicht übernehmen kann oder will. Und es gibt Situationen, in denen Eltern eingreifen sollten, und zwar am besten im Vorfeld. Es geht nicht, dass die Großeltern einem Kind oder Jugendlichen einen eigenen Fernseher oder Computer fürs Zimmer schenken, ohne das vorher mit den Eltern abgesprochen zu haben. Auch, wenn es zu Unstimmigkeiten führt, hier sollte man hart bleiben.

Ehrlich währt am längsten

„Jahrelang habe ich selbst die Geschenke meiner Schwiegermutter als gegeben hingenommen. Ich habe zähneknirschend gelächelt und so getan, als würde ich mich sehr freuen. Das Problem war, sie wurden immer schlimmer, trafen immer weniger meinen Geschmack und das Theater ging mir allmählich auf die Nerven“, erzählt Holger.

„Erst mein Sohn hat mir gezeigt, wie man mit so einer Situation umgeht.“ Tom war gerade mal fünf, als er statt dem gewünschten Rennauto einen Teddy bekam. Der Kleine ging zu seiner Oma, schmiegte sich an sie, sagte ihr, wie lieb er sie habe und dass er den Teddy schon schön fände, aber doch eigentlich endlich mit seinem besten Freund Autorennen spielen wollte.

„Ich habe gedacht, mich trifft der Schlag. Aber meine Schwiegermutter fand erstaunlich schnell ihre Fassung wieder. Sie versprach Tom gleich am nächsten Tag den Teddy gegen ein Rennauto umzutauschen, und zwar mit ihm gemeinsam. Damit es auch das Richtige ist. Von da an hat sie Tom nur noch Geschenkgutscheine bei voucherize gekauft und zusammen mit einer Kleinigkeit zum Naschen geschenkt. Alle waren zufrieden und froh.“

Kinder finden oft leichter den richtigen Ton

Tom ist ganz instinktiv mit viel Fingerspitzengefühl vorgegangen. Er hat sich bemüht, die Oma nicht zu kränken und sie hat die richtigen Worte getroffen. Kinder sind da oft unbedarfter als wir Erwachsenen. Wir überlegen häufig zu viel, wollen nicht taktlos sein oder unbescheiden wirken. Über die Frage, ob man ein Geschenk ablehnen darf, wenn es einem nicht gefällt, scheiden sich sowieso die Geister.

Wenn man sich einfach nicht traut, die Wahrheit zu sagen, dann kann man sich ja immer noch damit trösten, dass zumindest die Oma ihre Freude an dem Geschenk hatte. Das Institut für Demoskopie Allensbach hat nämlich herausgefunden, dass 87 Prozent der Deutschen mehr Spaß am Schenken als am Beschenktwerden haben. Bei all den kursierenden Wollsocken, dem Spielzeug, mit dem keiner spielt und den Unmengen von ungeliebter Unterwäsche ist das ja eigentlich auch kein Wunder!

Eltern sind die großen Kinder

Das Problem mit den unpassenden Geschenken existiert natürlich auch für die Eltern. Auch hier haben sich Geschenkgutscheine bewährt und sind mittlerweile, laut der Christmas Survey von Deloitte, bei Männern und Frauen neben Süßigkeiten das beliebteste Geschenk. Ob Tablet, Parfüm, Mode, Spielwaren, Bücher oder Unterhaltung, bei voucherize finden Sie für alle Anlässe den passenden Geschenkgutschein.

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