Spektakulärer Unfall an Kreuzstraße

von Nina Häußinger

Erst nach ganzen 250 Metern kam ein 69-jähriger Mann heute nach einem Frontalzusammenstoß an der Gmunder Kreuzstraße zum Stehen – in einer Pferdekoppel. Dabei wurden weder Pferde, noch der an Bord befindliche Hund des Fahrers verletzt. Der Schaden ist jedoch groß.

Erst nach 250 Meter Fahrt durchs Gelände kam dieser Mercedes heute am Zaun einer Pferdekoppel zum stehen / Alle Fotos Thomas Gaulke
Erst nach 250 Meter Fahrt durchs Gelände kam dieser Mercedes am Zaun einer Pferdekoppel zum stehen.
Alle Fotos: Thomas Gaulke

Der Fahrer des schwere Mercedes-Geländewagen – ein 69-jähriger Mann aus Eben am Achensee – war in Richtung Tegernsee unterwegs. Nach dem Überqueren der B 472 geriet der Pkw noch im Kreuzungsbereich auf die Gegenfahrbahn und prallte versetzt frontal gegen einen in Richtung Norden fahrenden Ford.

Anschließend blieb der Geländewagen aber nicht stehen, sondern machte seinem Namen alle Ehre und nahm das Gelände in Angriff. Nach Abfahrt über eine Böschung raste das Fahrzeug 200 Meter über eine Wiese, durchbrach eine Baumreihe und geriet auf das Areal eines Bauernhofes. Dort durchbrach das Auto den Zaun einer Pferdekoppel, durchquerte die Koppel und kam im entgegengesetzten Zaunbereich zum Stehen.

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Wegen Zaunteilen, die sich vor der Tür verkeilt hatten, konnte der Fahrer zunächst nicht aussteigen. Erst nachdem diese durch die Feuerwehr mittels Kettensäge entfernt worden waren, konnte der Verletzte vom Rettungsdienst behandelt werden. Ein Hund im Wagen blieb unverletzt. Die 76-jährige Fahrerin des Ford erlitt einen Schock und kam, wie der Unfallfahrer, in ein Krankenhaus.

Grund für Chaosfahrt unklar

An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von rund 15.000 Euro. Der Flurschaden beläuft sich nach Angaben der Polizei auf rund 700 Euro. Im Einsatz waren die Feuerwehren Dürnbach und Waakirchen. Der Verkehr auf der B 318 war für rund eineinhalb Stunden stark eingeschränkt. Im Einsatz waren zwei Polizeiwagen, zwei Notärzte, vier Rettungswagen sowie die Feuerwehren aus Dürnbach und Waakirchen. Grund des Großaufgebots war die Ausgangsmeldung: Brennendes Fahrzeug.

Der Grund für die Chaosfahrt des Mercedes ist unklar. Infrage kommt sowohl ein medizinisches Problem als auch ein versehentlicher Kickstart, sollte es sich um ein Automatik-Fahrzeug gehandelt haben.

Aufnahmen vom heutigen Einsatz – alle Bilder: Thomas Gaulke

Feuerwehr - Gefahrgutunfall

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