Rottacher Feuerwehr empfiehlt Rettungskarte
Unfall mit Hybridfahrzeug

von Rose Beyer

Ein Verkehrsunfall mit einem Elektro-Hybrid Fahrzeug ereignete sich gestern in Rottach-Egern. Was genau passiert ist und was die Feuerwehr empfiehlt, damit noch schneller geholfen werden kann.

Das Hybridfahrzeug kam in der Rottacher Wallbergkurve von der Straße ab. Mehr als ein Dutzend Helfer rückte aus. / Quelle: FFW Rottach-Egern

Drehte sich an der Übung im Dezember noch alles um das neue Thema Elektro-Autos, so konnten die Rottacher Feuerwehrler das Gelernte am gestrigen Samstag, 18. Januar, zum ersten Mal praktisch unter Beweis stellen. Laut Aussagen der Polizeiinspektion Bad Wiessee kam um 11.40 Uhr ein Mercedes 560 E aus ungeklärter Ursache von der Straße ab. In einer Rechtskurve fuhr der 18-jährige Fahrer geradeaus weiter und kam in der angrenzenden Wiese zum Stehen. Am Fahrbahnrand prallte das Auto gegen eine dort befindliche Parkbank, einen Baum und einen Wasserhydranten. Der Mercedes wurde dabei stark beschädigt.

Insassen wurden von der Feuerwehr befreit, der Fahrer leicht verletzt, weitere Insassen ganz unverletzt. Mehr als ein Dutzend Feuerwehrler waren im Einsatz. Übrige Arbeiten wie das Abklemmen der Batterien sowie die Freischaltung der Hochvolt-Anlage sowie das Zusammenräumen des Trümmerfeldes beschäftigte die Helfer der Feuerwehr zusätzlich. Für die schnelle Hilfe daher ein “Dankeschön” an die Floriansjünger.

Jedem Autofahrer, besonders jenen, die ein solch modernes Fahrzeug besitzen und fahren, empfiehlt die Feuerwehr, eine Rettungskarte des Fahrzeugherstellers dabei zu haben, die die genaue Position der Batterien und der Freischalteinrichtung zeigt. Wie hoch der Sachschaden genau ist, dazu konnte die Polizei noch keine ganz genaue Aussage machen. Mindestens 20.000 Euro, eher mehr.


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