Zwischen Tegernsee und Holzkirchen
Unfall mit vier Fahrzeugen

von Filiz Eskiler

Am Samstag Vormittag war auf der B 318 von Tegernsee nach Holzkirchen einiges los. Nachdem sich eine Kolonne aus vier Fahrzeugen gebildet hat, kam es zu einem Krach nach dem anderen. Was war der Auslöser?

Am Samstag Morgen, den 20. März waren mehrere Pkw aus Richtung Tegernsee kommend in Richtung Holzkirchen unterwegs. Gegen 07:55 Uhr bildete sich auf der B 318 eine Kolonne aus vier Fahrzeugen: An vorderster Stelle fuhr ein bis dato unbekannter SUV, dahinter ein 32-jähriger Sonthofener. Darauf folgte eine 24-jährige Warngauerin, und den Schluss machte ein 55-jähriger Münchner.

Als der Kolonne zwischen Warngau und Holzkirchen ein Räumfahrzeug entgegen kam, bremste der SUV an vorderster Stelle ab. Der dahinter fahrende Sonthofer passte sich dem an, und bremste sein Fahrzeug ebenfalls.

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Zu spät reagiert

Die folgende Fahrerin aus Warngau schaffte es allerdings nicht mehr, auf das Bremsen zu reagieren. Sie krachte stattdessen in das Heck des Sonthofers. Auch der Münchner am Ende der Kolonne bemerkte das Geschehen zu spät. Er bremste zwar noch ab, stieß allerdings trotzdem mit der rechten Front gegen das linke Heck der Warngauerin.

Bei dem Zusammenstoß kam der Münchner mit seinem Fahrzeug auf die Gegenspur. Dadurch wurde ein weiterer Fahrer in den Unfall gezogen: der Münchner krachte mit seinem linken Heck in ein entgegenkommenden Pkw. In dem Wagen saß ein 48-jähriger Mann aus Taufkirchen.

“In zweien der Fahrzeuge befanden sich zudem noch Personen auf dem Beifahrersitz”, berichtet die Polizeiinspektion Holzkirchen. Zu Verletzungen kam es glücklicherweise nicht, dank der geringen Geschwindigkeiten der Beteiligten.

Straße für 1,5 Stunden gesperrt

Für die Unfallaufnahme durch die Polizeiinspektion Holzkirchen, und die Räumung der Unfallstelle benötigte man etwa 1,5 Stunden. Während dieser Zeit wurde der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbeigeführt.

Drei der Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Insgesamt entstand ein Sachschaden von etwa 55.000 Euro.

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