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Urlaub mit dem Wohnmobil wird immer beliebter

Von Redaktion

Campingurlaube erleben seit Jahren einen regelrechten Boom. So verzeichnete diese Art des Reisens in den letzten fünf Jahren einen stetigen Zuwachs. Das Campinportal camping.info vermeldet sogar einen neuen Rekord: 34,5 Millionen Übernachtungen gab es auf deutschen Campingplätzen – mehr als 11 % Steigerung zum Vorjahr und 41 % Anstieg seit 2010.

Diese beachtlichen Zahlen machen deutlich: Camping ist angesagt wie nie! So verbringen immer mehr Menschen ihre Urlaubszeit im Zelt oder Wohnmobil. Vielleicht mag es an den immer besser ausgestatteten Campingplätzen liegen, vielleicht auch an dem wachsenden Verlangen nach Entschleunigung. Was Reisefreudige auf die hiesigen Campingplätze zieht, ist auch die Flexibilität des Reisens, bei der man nicht an eine Unterkunft gebunden ist.

Für viele stellt der idyllische Campingurlaub den perfekten Ausgleich zu ihrem stressigen und durchgeplanten Alltag dar. Vor allem die Nähe und Verbindung zur Natur wird von den Campingbegeisterten geschätzt. Camping ist eine echte Alternative zum Hotelurlaub und verspricht Abwechslung, durch den Verzicht auf Komfort und Platz zugunsten der Spontanität und Freiheit beim Reisen.

Breite Auswahlmöglichkeiten bei Campingplätzen und Wohnmobilen

Die Zeiten, in denen Campingplätze nicht mehr als mittelmäßige Sanitäranlagen und einen kleinen Supermarkt angeboten haben, sind schon lange vorbei. Heute trumpfen viele Stellplätze mit einem reichen Freizeitangebot auf: Restaurants, Schwimmbäder, Wellness-Angebote und Fitnessstudios sind nur ein paar der dargebotenen Leistungen. Daneben hat der Reisende mittlerweile eine breite Auswahl an Übernachtungsmöglichkeiten zur Verfügung.

Wem die Übernachtung im Zelt zu spartanisch ist, kann sich für mehr Komfort entscheiden: viele Campingplätze bieten sogenannte Glamping-Angebote mit fest installierten Hütten, bei denen es einem an nichts fehlt. Wer gerne im gut ausgestatteten Camper übernachtet, der mietet sich über Sharing-Plattformen, wie Campanda, von privaten oder kommerziellen Anbietern ganz einfach das passende Gefährt – vom praktischen Wohnwagen, über den trendigen Bulli, bis hin zum komfortablen, vollintegrierten Wohnmobil.

Wohnmobil selbst kaufen oder mieten

Ein eigenes Wohnmobil zu besitzen ist für viele zwar ein Traum, doch ist diese Anschaffung mit hohen Kosten verbunden. Die Preise für ein gebrauchtes Reisemobil reichen von mindestens 5.000 Euro bis 10.000 Euro, für ein nagelneues Wohnmobil bezahlt man gut und gerne das Dreifache – zusätzlicher Komfort und Features kosten sogar noch mehr.

Zum beachtlichen Kaufpreis hinzu kommen dann noch Ausgaben wie Kosten für Reparaturen und Instandhaltung, Versicherung und Steuern sowie Kosten für den Stellplatz. Die meisten Wohnmobilisten nutzen ihren Wohnwagen oder Wohnmobil dann nur sehr kurz – im Durchschnitt gerade mal 20 Tage pro Jahr. Den Rest des Jahres bleibt das Fahrzeug ungenutzt auf dem Parkplatz oder in der Garage.

Vorsicht beim Wildcampen

Denkt man an überfüllte Campingplätze in der Saison, liebäugeln viele Urlauber mit einem Stellplatz in der freien Natur. Denn Urlaub mit dem Camper bedeutet Freiheit, Unabhängigkeit und Abenteuer. Man kann die Umgebung bei Wanderungen und Radtouren kennenlernen, neue Orte erkunden oder einfach die Landschaft genießen. Die Nähe zur unberührten Natur ist für viele das Argument schlechthin.

Was gibt es schöneres als in der freien Wildbahn sein Zelt aufzuschlagen oder an einer einsamen Stelle mit dem Wohnmobil zu nächtigen? Doch Vorsicht! Das sogenannte Wildcamping ist vielerorts verboten. Schottland ist eines der wenigen Länder in Europa, wo Wildcamping ausdrücklich erlaubt ist. In den meisten anderen Ländern drohen hohe Bußgelder, es ist also ratsam sich vorher genau zu informieren. Grundsätzlich gilt: möchte man auf privatem Gelände übernachten, sollte die Erlaubnis des Grundstücksbesitzers eingeholt werden.

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