Verdächtiger nach möglichem Millionen-Raub aus U-Haft entlassen
Der Erste darf raus

von Nina Häußinger

Ende April sorgte der Tod einer Dame aus Kreuth für Aufsehen. Ihre Leiche musste exhumiert werden, um nachträglich ihre Todesursache zu ermitteln. Vier Tatverdächtige wurden bisher festgenommen – einer musste jetzt wieder aus der Untersuchungshaft entlassen werden.

In dieser Villa lebte die 95-Jährige Kreutherin - Hier sollen mehrere Tatverdächtigte Antiquitäten gestohlen haben
In dieser Villa lebte die 95-Jährige Kreutherin – Hier sollen mehrere Tatverdächtigte Antiquitäten gestohlen haben

Ende April hatte der Tod einer 95-Jährigen aus Kreuth für Aufsehen im Tal gesorgt. Es bestand der Verdacht, dass ihre Pflegerin, deren Mann und der Hausmeister hochwertige Antiquitäten aus der Villa der Kreutherin geschafft haben.

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Mitte Mai konnte eine vierte Person festgenommen werden. Ein 66-jähriger Tatverdächtiger aus dem Landkreis Miesbach. Auch er stehe im Verdacht am Bandendiebstahl beteiligt gewesen zu sein.

Ehemann der Pflegerin aus U-Haft entlassen

Derweil wurde dagegen der Ehemann der Pflegerin wieder aus der Untersuchungshaft entlassen. Der Haftbefehl gegen den Ehemann der Pflegerin sei außer Vollzug gesetzt worden, erklärte Jürgen Thalmeier, Pressesprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd, gegenüber dem Merkur.

Die Ermittlungen zur Todesursache der 95-Jährigen sind abgeschlossen. Es ergaben sich aber bisher keine Hinweise auf ein Fremdeinwirken. Trotzdem werde derzeit ein toxikologisches Gutachten erstellt. Es bestand der Verdacht, dass die Dame nicht eines natürlichen Todes gestorben sei. Für die Untersuchungen musste sie exhumiert werden. Die Ermittlungen dauern an.

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