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Kaltenbrunner Bahnübergang nach Gleisarbeiten für Autofahrer freigegeben

Verkehr um Gmund fließt wieder

Von Nina Häußinger

Aktualisierung vom 25. September / 10:23 Uhr
Der Verkehr fließt wieder in Gmund. Der Bahnübergang in Kaltenbrunn ist seit heute früh wieder für Autos freigegeben.

„Die Erfolge der Bauarbeiten an den Schienenen werden die Bahnfahrer spüren“, meint Heino Seeger, Geschäftsführer der Tegernsee Bahn.

Der Verkehr fließt wieder - die Umleitungsstrecken sind damit ebenfalls entlastet.
Der Verkehr fließt wieder – die Umleitungsstrecken sind damit ebenfalls entlastet.

Die Bauarbeiten der Tegernsee Bahn an den Gleisen zwischen Schaftlach und Tegernsee liefen nach Plan. „Es gab keine Schwierigkeiten oder Überraschungen“, bestätigte Seeger auf Rückfrage. Die Arbeiten dienten vor allem dem Zweck, dass die Züge stabiler auf den Gleisen liegen. Reisende würden also durchaus merken, dass der Zug jetzt ruhiger fahre, meint Seeger.

Untergrundsanierungen waren notwendig

Die Staus und Verzögerungen der letzten Tage scheinen sich also gelohnt zu haben. Über die Tölzer- und Kaltenbrunnerstraße haben sich zu Stoßzeiten die Autos aneinandergereiht und so manchen Pendler starke Nerven gekostet. Doch damit ist jetzt Schluss.

Grund für die Sperrung waren Arbeiten an den und um die Gleise. Um die Stabilität der Anlage weiterhin gewährleisten zu können, mussten Schäden im Untergrund beseitigt werden. Im Bereich des Tegernseer Bahnhofs war eine „Durchlass-Sanierung“ notwendig. Diese betrifft die Kanalisation, die dort durch den Bahnbereich verläuft. Zudem wurden Wasserabweiser eingebaut, um die Gleise trocken zu halten.

Ursprünglicher Artikel vom 17.September mit der Überschrift: Verkehrschaos rund um Gmund
Aktuell laufen die schon angekündigten Bauarbeiten der Tegernsee Bahn an den Gleisen zwischen Schaftlach und Tegernsee. Noch bis Freitagmorgen wird die Strecke für Züge komplett gesperrt sein.

Autofahrer müssen sich aber noch deutlich länger auf Behinderungen einstellen.

Pünktlich zum Ferienende startet die Tegernsee Bahn ihre Bauarbeiten an den Gleisen. Züge werden durch Busse ersetzt und Autos umgeleitet. „Wir sind auf die zeitliche Verfügbarkeit der Firmen angewiesen“, erklärt Heino Seeger, Chef der Tegernsee Bahn, heute auf Nachfrage. Außerdem müsse man die Reparaturen vor dem Winter durchführen. Vom 15. September um 23:45 Uhr bis zum 19. September um 5:30 Uhr wird die Bahnstrecke deshalb komplett gesperrt. Ein Schienenersatzverkehr wurde eingerichtet.

Bahnübergang für Autos noch länger gesperrt

Auch danach gehen die Arbeiten noch bis zum 26. September weiter. Beeinträchtigt ist dann aber nur noch der Autoverkehr. Der Bahnübergang in Kaltenbrunn wird weiterhin bis zum 24. September für den Durchgangsverkehr gesperrt sein. Auf Nachfrage erklärt Seeger, warum die Züge wieder fahren können, die Autos aber weiterhin umgeleitet werden müssen:

Das liegt daran, dass die BOB auf Schienen fährt und die Autos auf der Straße. Wenn die Straße noch nicht fertig ist, können auch keine Autos fahren.

Rund um Gmund entstehen seit gestern immer wieder lange Staus. Vor allem auf der Umleitungsstrecke über die Tölzer- und Kaltenbrunner Straße reihen sich die Autos zu Stoßzeiten aneinander. Seeger sieht jedoch nicht die Sperrung des Bahnübergangs als Grund. „Das liegt nicht an den Arbeiten der Bahn. Schuld sind Bauarbeiten in Miesbach.“ Er komme selbst aus dieser Richtung und kenne sich mit Verkehr aus, rechtfertigt er sein Argument. Derzeit wird die Schlierachbrücke in Miesbach saniert. Der Verkehr von Miesbach nach Gmund ist deshalb nicht über die Kreuzstraße möglich, sondern nur über Hausham.

Auf der Umleitungsstrecke zwischen Kaltenbrunn und Feichtner Hof staut es sich aktuell wieder
Auf der Umleitungsstrecke zwischen Kaltenbrunn und Feichtner Hof staut es sich aktuell wieder.

Ortskundige Autofahrer, die in Richtung Miesbach oder München fahren, nutzen meist die Finsterwalder Straße oder fahren direkt von Bad Wiessee über Holz nach Dürnbach. Bei den engen Wegen mit Bauernhöfen und Hofläden ist das nicht ganz ungefährlich. Seeger hofft, dass die Arbeiten am Bahnübergang in Kaltenbrunn schneller fertig sind, als geplant.

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