Wiesseer Polizei im nächtlichen Einsatz-Stress
Messerattacke auf eigene Mutter

von Nicole Posztos

In der gestrigen Nachtschicht hatten die Wiesseer Polizisten offensichtlich alle Hände voll zu tun. Dabei mussten sich die Beamten um ein “schlangenähnliches Tier”, zwei erwachsene Kiffer und einen Streit in einer Asylunterkunft kümmern. Und dann ging es erst richtig los.

Gegen 20 Uhr wurde die Polizei nach Tegernsee gerufen. Dort bat eine Frau um Hilfe, da ihr aus einer Bananenverpackung eine Schlange entgegen schaute. Vor Ort wurde das „schlangenähnliche“ Tier durch die mit Handschuhen und einem Stock ausgerüstete Polizei eingepackt. Letztendlich handelte es sich mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit aber lediglich um einen großen Regenwurm.

Gegen 23:30 Uhr wurde die Polizei wegen einer Ruhestörung in die Seestraße nach Rottach-Egern gerufen. Im Pavillon der Kuranlage hielten sich zwei Männer auf, die laute Musik hörten. Als die Beamten die Männer zur Rede stellten, roch es verdächtig nach Marihuana. Bei der anschließenden Durchsuchung fand sich eine kleine Menge Marihuana. In der Wohnung des 40-jährigen Rottachers wurden weitere Drogen gefunden.

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Streit eskaliert

Von Rottach aus ging es direkt in die Asylbewerberunterkunft in Kreuth. Dort musste nach einem Streit zwischen einem Pärchen aus Nigeria der Rettungsdienst anrücken. Eine 33-jährige Frau war von ihrem 39-jährigen Partner ins Gesicht geschlagen worden und musste mit dem Notarzt ins Krankenhaus Agatharied zur weiteren Behandlung. Der Mann wurde wegen seines aggressiven Verhaltens verhaftet und musste dort den Rest der Nacht im Gewahrsam verbringen.

Kurz vor 02 Uhr wurde dann zum Abschluss der Nacht in Wiessee ein versuchter Messerangriff gemeldet. Eine 40-jährige Frau war scheinbar von ihrem 20-jährigen Sohn mit einem Messer angegriffen worden. Sie konnte sich allerdings mit Pfefferspray wehren, so dass sich der junge Mann zurückzog und einsperrte. Als die Beamten kurze Zeit später vor Ort waren, nahmen sie den 20-Jährigen fest. Dieser bedankte sich nach Polizeiangaben “herzlich mit verfassungsfeindlichen Parolen”. Die Frau kam mit dem Schrecken davon, verletzt wurde sie nicht.

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