Wach bleiben für die Menschen im Tal

Endlich konnten sie umziehen. Von Dürnbach ging es für die Rettungswache des BRK nach Moosrain. Am Freitag feierte der Rettungsdienst den Umzug mit einem großen Einweihungsfest. Hier ein paar Eindrücke der Feier!

Josef Bierschneider, Vorstandsvorsitzender des BRK Kreisverbandes begrüßt die Gäste.
Josef Bierschneider, Vorstandsvorsitzender des BRK Kreisverbandes, begrüßt die Gäste.

Während nebenbei die Handwerker an der Fertigstellung arbeiten, feiert drinnen das BRK das neue Heim. Die Erleichterung ist allen Beteiligten anzusehen und anzuhören: Endlich können sie in das neue Gebäude umsiedeln. Grund für den Standortwechsel waren rechtliche Vorgaben, denen die alte Wache in Dürnbach nicht mehr entsprach.

Mögliche Erweiterungen am alten Standort in Dürnbach waren unmöglich und so blieb dem BRK nichts anderes über, als nach einem neuen Platz zu suchen. Das ist gar nicht so einfach, denn bei der Lage einer Rettungswache ist die gesetzliche Hilfsfrist einzuhalten. Das bedeutet, dass alle Orte im Einsatzgebiet in einer vorgeschriebenen Zeit erreicht werden müssen.

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Neue Wache in Moosrain

Nach langem Suchen, gemeinsam mit der Gemeinde Gmund, wurde den Verantwortlichen das Grundstück in Moosrain gegenüber vom Bergzeit zum Kauf angeboten. An dieser Stelle stellte das Rote Kreuz in kurzer Zeit die neue Wache auf. Sie entschieden sich für eine Fertigbauweise – mit der nicht alle zufrieden sind.

“Es ist gewöhnungsbedürftig, aber man muss das beste aus der Situation machen!”, so Ingrid Pongratz, Bürgermeisterin von Miesbach in ihrer kurzen Rede. Sie richtete stellvertretend “schöne Grüße” von Landrat Wolfgang Rzehak aus, der dem BRK alles Gute wünscht.

Josef Bierschneider erklärte in seiner Begrüßung, dass der Standort nicht langfristig gedacht sei, weil man mit ständigen rechtlichen Änderungen rechnen müsse. “Vielleicht entspricht die Wache in ein paar Jahren erneut nicht mehr den Vorgaben,” so Bierschneider in seinen begrüßenden Worten. Auch andere Wachen in Bayern werden dabei nach diesem Prinzip gebaut.

Geschenke zum Wachbleiben

Sowohl die freiwillige Feuerwehr Dürnbach, als auch das BRK sind trotz allem froh, dass der Rettungsdienst nun in die neuen Räumlichkeiten umsiedeln kann. Der Umzug war der Feuerwehr schon lange versprochen, um die beengte Situation in Dürnbach zu entlasten. Die freiwillige Feuerwehr kann nun die Räume der alten Rettungswache in Dürnbach übernehmen.

Damit der Rettungsdienst keine “Entzugserscheinungen von der Feuerwehr” bekommt, überreichte Notarzt Dr. Thomas Strassmüller bei seiner Ansprache als kleine Gaudi einen Miniatur-Feuerwehrmann. Für ertragbare Nächte schenkt der Arzt stellvertretend für alle Notärzte im Tal der neuen Wache einen Gutschein für eine Kaffeemaschine. Unterhalten soll auch das Geschenk von Sepp Prestel vom Aueralmverein. Er spendete für die neuen Aufenthaltsräume eine Antenne und einen Fernseher.

Auch der Landesvertreter des BRK Leonhard Stärk aus Miesbach war zur Einweihung gekommen und wünschte den Dürnbachern gutes Gelingen. Den Abschluss des offiziellen Teils übernahm dann die Geistlichkeit, auf deren Unterstützung man in vielen Unfallsituationen angewiesen ist. Und der Pfarrer betonte: “Wir müssen die da oben wach machen, dass die ein Auge auf euch werfen!”

Georg von Preysing, Bürgermeister der Gemeinde Gmund,
Georg von Preysing, Bürgermeister der Gemeinde Gmund, bei seiner Ansprache.

Rund 100 Gäste kamen zur Einweihung nach Moosrain.
Rund 100 Gäste kamen zur Einweihung nach Moosrain.

Gute Stimmung bei den Gästen.
Gute Stimmung bei den Gästen.
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Landesgeschäftsführer Leonhard Stärk bei der Einweihung.
Landesgeschäftsführer Leonhard Stärk bei der Einweihung.

Nach dem offiziellen Teil lud das BRK zum gemütlichen Beisammensein ein. Hier Georg von Preysing und Ingrid Pongratz am Kuchenbuffett.
Nach dem offiziellen Teil lud das BRK zum gemütlichen Beisammensein ein. Hier Georg von Preysing und Ingrid Pongratz am Kuchenbuffett.

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