Güterwaggons krachen in stehenden BOB-Zug

“Ein Wahnsinn!”

“Ein Wahnsinn!” – so die Reaktion eines BOB-Mitarbeiters auf einen Unfall, der sich vor einigen Tagen in einem Betriebswerk der Bahn ereignet hat. Einige Güterwaggons rollen los, können nicht mehr aufgehalten werden und krachen in einen Zug der BOB. Wie kann es zu so einem Vorfall kommen?

Was ist denn das? Ein Güterzug rollt los und kracht ungebremst in einen geparkten Zug der Bayerischen Oberlandbahn. Wahnsinn, oder? Dachten offensichtlich nicht nur wir uns auch und haben mal bei der BOB nachgefragt. Pressesprecher Christopher Raabe bestätigt den Vorfall gegenüber der TS. Der Triebzug der BOB sei zu dem Zeitpunkt im Bahnbetriebswerk in Freimann gestanden. Wie es zu dem Unfall kommen konnte, ist laut Raabe derzeit noch unklar:

Den genauen Hergang zum Vorfall können wir leider nicht schildern, da hierzu die Ermittlungen seitens der Eisenbahninfrastrukturunternehmen und des beteiligten Güterverkehrsunternehmens noch nicht abgeschlossen sind. Weitere Angaben müssten hier an die DB Netz beziehungsweise an das beteiligte Unternehmen der Güterzugfahrt gestellt werden.

Geklärt werden müsse auch, wie hoch der entstandene Schaden sei. Fest steht aktuell, dass die BOB hier wohl keine Schuld trägt. „Für das Stellen der Weichen ist das jeweilige Güterverkehrsunternehmen, das die Rangierfahrt durchführte, verantwortlich“, erklärt Raabe. Die BOB sieht sich in dem Fall als Opfer von Verfehlungen Dritter, da der Güterzug wohl nicht ordnungsgemäß gesichert war.

Wer trägt dann die Schuld an diesem “Wahnsinn”? Die Bahn zumindest war für eine Stellungnahme bis Freitag nicht erreichbar.


Aktuelle Jobangebote aus der Region

Seit dem 25. Mai 2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO). Wir haben unsere Seite und das Kommentarsystem technisch umgestellt und so DSGVO-konform gemacht.

Das bedeutet für die Kommentarfunktion, dass man sich zum Kommentieren bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden muss. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Das Lesen der Kommentare ist selbstverständlich weiterhin möglich. Sie müssen nur auf den unten stehenden Button "Kommentare anzeigen" klicken.

Tegernseerstimme

Tegernseerstimme