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Gefährlicher Eingriff in Bahnverkehr

Warngauer kollidiert mit Bahnschranke

Von Redaktion

Zu einem Beinahezusammenstoß zwischen Auto und BOB kam es Freitagfrüh um kurz 8 Uhr in Warngau. Dabei übersah ein Autofahrer die sich absenkende Bahnschranke und fuhr auf den Bahnübergang. Kurz darauf fuhr der Zug aus Richtung Schaftlach ein.

Ein 50-jähriger Warngauer war Freitag in der Früh mit seinem VW samt Anhänger auf der Bahnhofstraße in Warngau in Richtung B318 unterwegs. Nach eigenen Angaben fuhr er mit etwa 20 Stundenkilometer in den Bahnübergang ein, obwohl das rote Licht blinkte und sich die Bahnschranken senkten. Offensichtlich wurde er so stark von der Sonne geblendet, dass er beides nicht sah. Die absenkende Bahnschranke kollidierte mit der Motorhaube, der Windschutzscheibe und der rechten Seite des Anhängers.

Der Pkw-Fahrer fuhr nach der Kollision weiter und räumte geistesgegenwärtig den Bahnübergang. Kurze Zeit später fuhr der Zug von Schaftlach kommend ein. Es kam nach Polizeiangaben zu keinem Zusammenstoß beider Fahrzeuge. Trotzdem durften im Nachgang die Züge nur noch auf Sicht fahren. Mitarbeiter der Bahn waren umgehend vor Ort, um die Bahnschranke zu reparieren. Am Auto entstand ein Schaden von rund 10.000 Euro. Den Warngauer erwartet nun ein Strafverfahren wegen des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr.


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