Warum Rottachs Hochwasserschutz länger dauert

„Wir sehnen uns nach dem Hochwasserschutz“, so Bürgermeister Christian Köck in der vergangenen Bürgerversammlung. Um ein Haar wäre der Damm beim letzten großen Hochwasser 2013 gebrochen, sodass man nun froh ist, dass bald Licht am Ende des Tunnels ist – und das trotz einiger Verzögerungen.

Der Ausbau der Rottach sollte im Juni fertig sein

Durchwegs um einen halben Meter war die Deichkrone an der Rottach erhöht worden, um Anwohner besser vor Hochwasser zu schützen. So gibt es Rottachs Bauamtsleiterin Christine Obermüller auf telefonische Rückfrage an. Im April wollte man eigentlich die Bauarbeiten abgeschlossen haben.

Nun ist die Fertigstellung des Hochwasserschutzes an der Rottach laut Wasserwirtschaftsamt Rosenheim für Juni geplant. Wenn dem Witterung und örtliche Begebenheiten sowie mögliche Behinderungen nicht entgegenstehen. Schuld an der Verzögerung sei vor allem der schneereiche Winter, durch den man erst später als geplant mit den Frühjahrsarbeiten anfangen konnte, so Obermüller. Die Begrünung könne allerdings dann erst im Herbst erfolgen, da die Pflanzen bei trockenem Wetter nicht so gut anwachsen.

Felitzerbrücke wird ebenso erneuert

Im Zuge der Ausbauarbeiten an der Rottach wird auch die Felitzerbrücke neu gebaut. Bürgermeister Christian Köck hatte dies bei der Bürgerversammlung berichtet. Bisher war die Brücke auch für Autofahrer nutzbar. Dies soll sich nun ändern. Da es weitere Brücken in der Nähe für Autofahrer gibt, sieht es die Kommune als nicht notwendig an, weitere Möglichkeiten der motorisierten Überquerung zu erhalten.

Im März hatte laut Bürgermeister ein Ortstermin an der Brücke stattgefunden. Bei diesem habe man sich darauf geeinigt, die Brücke in einer verminderten Breite von zwei Metern – ausreichend für Fußgänger – umzusetzen. Radfahrer müssten wegen der Stufen und der minderen Breite schieben, so Köck.

Das Konstrukt soll in Holzbauweise umgesetzt werden. Die Geländerhöhe soll 90 Zentimeter betragen, um noch ein Detail zu nennen. Zusätzlich werde geprüft, ob man die Brücke barrierefrei errichten könne.

Das sollte es uns wert sein wegen der Sicherheit der Anlieger.

Köck ist jedenfalls froh über die neue Sicherheit, denn die Schneeschmelze und damit vielleicht das nächste Hochwasser stehen bevor. Und auch die Kosten können gehalten werden. Ursprünglich hatte man mit 4,3 Millionen Euro gerechnet. Dieser Plan kann weiterhin gehalten werden, auch wenn die Baumaßnahmen nun bis Juni dauern, so geben es die Verantwortlichen beim Wasserwirtschaftsamt an.

Gemüsehändler, die frisches Obst nach Hause liefern, Restaurants, die Tagesgerichte durch offene Fenster verkaufen: Unternehmen im Oberland werden erfinderisch im Überlebenskampf gegen die Corona-Krise. Nur müssen die Menschen im Tegernseer Tal und darüberhinaus auch von diesem Erfindungsreichtum erfahren.

Um diese über den ganzen Landkreise verteilten Angebote übersichtlich zu bündeln, hat die TS eine Karte entwickelt: “das Tegernseer Tal schafft's” vernetzt kleine Unternehmer mit ihren Kunden. Wenn Sie, gegen einen Unkostenbeitrag, mit in der Karte und auf der Tegernseer Stimme aufgenommen werden möchten, melden Sie sich direkt bei uns.

Martina von Dall`Armi E-Mail martina@tegernseerstimme.de Tel 08022 / 509 21 20

Anzeige | | Hier können Sie werben

Aktuelle Jobangebote aus der Region

Seit dem 25. Mai 2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO). Wir haben unsere Seite und das Kommentarsystem technisch umgestellt und so DSGVO-konform gemacht.

Das bedeutet für die Kommentarfunktion, dass man sich zum Kommentieren bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden muss. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Das Lesen der Kommentare ist selbstverständlich weiterhin möglich. Sie müssen nur auf den unten stehenden Button "Kommentare anzeigen" klicken.

Nettiquette

Tegernseerstimme

Tegernseerstimme