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Was Kryptowährungen von echtem Geld unterscheidet

Von Extern

Die Beliebtheit von Kryptowährungen und Geld im allgemeinen ist ungebrochen. Eigentlich auch verständlich, denn wer hat nicht gerne Geld, aber die Frage ist warum nicht auf Kryptowährungen setzen statt auf klassisches Papier- und Hartgeld, es gibt doch im Prinzip keine Unterschiede, oder!? Natürlich gibt es Unterschiede zwischen einer klassischen Währung und einer Kryptowährung und die beruhen nicht nur auf digital und physisch.

Eine klassische Währung ist, zumindest theoretisch, ist ein Anspruch an die Zentralbank eines Landes, das Versprechen einer Zentralbank, einen gewissen Wert als Gegenwert zum Papiergeld sicherzustellen. Dabei sollte man den Wert einer klassischen Währung als Summe aus Rücklagen und Bruttosozialprodukt sehen. Eine klassische Währung hat also einen gewissen Gegenwert der nicht unbeabsichtigt oder durch Dritte so einfach veränderbar ist.

Hierbei darf man allerdings keinesfalls vergessen das Bargeld und Giralgeld zwei unterschiedliche Dinge sind. Giralgeld, also Geld auf der Bank ist etwas Anderes. Giralgeld ist zwar im Prinzip auch, mehr oder minder, digitales Geld, aber immerhin ist dieses Geld ja ein Versprechen der Bank einen gewissen Gegenwert einzulösen. Giralgeld ist jedoch bei weitem nicht so abgesichert wie Bargeld. Wir kennen dieses Problem aus dem zweiten Weltkrieg, als plötzlich die Werte der deutschen Währung dermaßen in den Keller gegangen sind das es teilweise schon schwer wurde die Währung überhaupt zu nutzen. Wer damals etwas zum tauschen hatte war deutlich besser dran als Besitzer von Geld.

Eine solche Katastrophe ist bei klassischem Geld natürlich heute nicht mehr zu erwarten, zumindest nicht ohne Krieg, allerdings kann sie bei Kryptowährungen durchaus noch eintreten, was uns zu unserem nächsten Punkt führt. Wer sich mit der Materie beschäftigt hat dem dürfte Bewusst sein das eine Kryptowährung auch ohne große Vorwarnung plötzlich einbrechen kann. Wer mit seriösen Handelsplattformen wie Bitiq zusammen arbeitet und hier mit seinen Kryptos Handel treibt wird das vielleicht auch schon kennen, das Händler rigoros versuchen einen solchen Verfall zu vermeiden, der meist durch automatische Sicherheitssysteme ausgelöst wird, die verhindern sollen das ein Portfolio zu viel Geld verliert. Durch massive Verkäufe wird der Preis dann schnell weiter in den Keller getrieben und auf diese Weise ein Beispielloser Preisverfall ausgelöst. Handelsplattformen beschränken und/oder beenden den Handel dann meist um die Währungen stabil zu halten.

Dieses Vorgehen wird aber oft nur bei den ganz großen Währungen gepflegt. Wenn Bitcoin oder Etherum, die Milliardeninvestitionen nach sich ziehen, plötzlich einbrechen ist das etwas anderes wie ein Fun Token oder ein Dogecoin. Auch wenn diese Währungen in den letzten Monaten ebenfalls gut zulegen konnten.

Das wichtige an Kryptowährungen ist, das sie nur dann einen Wert haben, wenn es Jemanden gibt der sie auch kaufen möchte. Gibt es Niemanden mehr mit Interesse an Kryptowährungen so sind sie von jetzt auf gleich nichts mehr wert. Somit ist jeder Schlag gegen Kryptomining oder den Ruf von Kryptowährungen ein Schlag gegen den eigentlichen Wert dieser Währungen.

Der große Unterschied ist also das eine klassische Währung wie Euro oder Dollar in der Regel nicht so einfach im Wert so weit fallen können, das sie praktisch nutzlos werden. Eine Kryptowährung reagiert hier ganz anders. Wir hatten in den letzten Wochen bereits mehrere Beispiele bei denen ein einzelner Tweet einer bekannten Persönlichkeit ausgereicht hat um den Kurs des Bitcoin, der beliebtesten und bekanntesten Kryptowährung, einfach mal in den Keller zu treiben. Hätten sich an dieser Stelle auch einige Regierungen eingeklinkt und den Bitcoin offiziell verboten, sprich den Handel und das Mining/Verarbeiten von Bitcoin Daten, unter Strafe gestellt, so wären wir heute nicht wieder bei stabilen 32.000 Euro sondern hätten sicherlich die Ein oder Andere Null eingebüßt.

Das bedeutet das Kryptowährungen im Prinzip lediglich ein Versprechen sind das sich Jemand findet der sie kaufen möchte. Ein Bitcoin hat zum Beispiel garkeinen Wert, kann nicht physisch erfasst werden. Sein wert bestimmt sich alleine durch Angebot und Nachfrage.


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