Was muss ich beim Umziehen alles beachten?

von Extern

Ein Umzug ist immer eine recht große und aufwendige Angelegenheit. Doch sie lässt sich deutlich vereinfachen, wenn bestimmte Dinge beachtet werden. Diese werden nun etwas genauer beschrieben. Dabei gehen wir unter anderem auch darauf ein, was es alles zu berücksichtigen gilt. Denn das sind einige Punkte. Wer dabei voreilig und unbedacht handelt, kann schnell etwas vergessen. Mit den folgenden Tipps und Tricks lässt sich dies vermeiden und der Umzug ist bestens organisiert.

Diese Punkte gilt es bei einem Umzug mit Umzugsservice zu beachten!

1. Alle Verträge ab und ummelden

In den meisten Fällen ist recht frühzeitig bekannt, wenn ein Umzug ansteht. Das bedeutet für die betroffenen Personen, dass sie alle Verträge ab- und ummelden. So lassen sich Verzögerungen vermeiden und alles geht an dem neuen Wohnort genauso weiter. Daher gilt es zu überlegen welche Verträge für die alte Wohnung bestehen, wie zum Beispiel der Internet- und Telefonvertrag. Soll dieser mitgenommen werden oder wird ein neuer Anbieter gesucht? Daher gilt es gründlich zu überlegen und abzuwägen, welche Variante günstiger und praktischer ist. Um auf der sicheren Seite zu sein, wird der alte Anbieter befragt. Häufig es ist kein Problem, den Vertrag einfach mit in die neue Wohnung zu nehmen.

Auch gilt es zu überlegen, ob eventuell Zusatzverträge bestehen, wie zum Beispiel für den Winterdienst vor dem Mehrfamilienhaus. Wenn diese nicht rechtzeitig gekündigt werden, kann es schnell Probleme geben. Und diese lassen sich vermeiden, wenn der Umzug und die Kündigung der einzelnen Verträge frühzeitig geplant und umgesetzt werden.

2. Wie ist der Zustand der alten Wohnung?

Ein weiterer sehr wichtiger Punkt, der beim Umzug beachtet werden sollte, ist es, die alte Wohnung beziehungsweise deren Zustand genau zu dokumentieren. Hierfür werden einige Fotos gemacht, die im Zweifelsfall als Beweis dienen. So kann der Vermieter oder auch der Nachmieter nicht irgendwelche Schäden bemängeln, die es gar nicht gegeben hat. Zudem ist der alte Mieter auf der sicheren Seite und braucht sich darüber keine Gedanken zu machen. Zusätzlich werden alle Zählerstände, wie zum Beispiel für Wasser, Strom oder auch Gas notiert. Anschließend ist noch ein Anruf beim Energieversorger erforderlich, sodass dieser weiß, wo der Mieter in Zukunft wohnen wird.

Genauso wie die alte Wohnung wird auch die neue Wohnung im Idealfall vor dem Einzug gründlich dokumentiert. Hierfür werden alle Mängel fotografiert. Diese dienen ebenfalls als Beweis und sollten mit in das sogenannte Übernahmeprotokoll integriert werden. Auch hier gilt es die Zählerstände zu notieren, um auf der sicheren Seite zu sein. Wenn noch nicht geschehen, meldet sich der Mieter nun auch bei einem neuen Energieversorger an oder bezieht seine Energie von dem alten Anbieter, der im Vorfeld über den Umzug informiert wurde und nun den Strom an die neue Adresse liefert.

3. Daueraufträge beenden

Nachdem alle die letzten Rechnungen für Strom, Wasser oder auch Gas bezahlt wurden, gilt es die eingerichteten Daueraufträge zu beenden. Denn so ist der Mieter auf der sicheren Seite und braucht nicht zu befürchten, dass er noch weiter für bestimmte Dinge zahlt, obwohl er gar nicht mehr an der alten Adresse wohnt. Denn das wäre sehr ärgerlich und mit zusätzlichem Aufwand verbunden, um das Geld zurückzubekommen. Und rund um einen Umzug stehen ausreichend Arbeiten an, die die vorhandene Zeit in Anspruch nehmen. Zusätzlich wird bei dem alten Vermieter eine Miet-Endabrechnungen beantragt.

4. Den Lkw richtig packen

Um alle Gegenstände möglichst platzsparend zu verstauen, gilt es einige Punkte zu beachten. Viele Menschen wissen nicht, dass die meisten Transportschäden während eines Umzugs sehr häufig auf den ersten Metern geschehen. Denn wird der Lkw falsch gepackt, kann ein zu starkes Bremsen oder auch schon das Anfahren zu einem Umkippen führen. Dadurch krachen die einzelnen Möbelstücke aneinander und es kommt zu Schäden. Das lässt sich verhindern, indem diese richtig eingepackt und geschützt werden. Das gilt übrigens nicht nur für weite Wege, sondern auch für kurze Strecken. Nachdem alle Gegenstände in den Lkw geladen wurden, werden die Lücken mit einem passenden Füllmaterial versehen. Dadurch ist das ganze deutlich stabiler und nichts kann mehr umkippen.

Auch wenn der Umzug natürlich so schnell wie möglich über die Bühne gehen soll, sollte man sich beim Packen stets ausreichend Zeit nehmen. Denn so lassen sich ärgerliche Schäden vermeiden. Hektik hat hier also nichts zu suchen. Denn auch, wenn es viel zu tun gibt, sollte der Standortwechsel immer mit der nötigen Ruhe angegangen werden. Zudem können Sie auch immer die Umzugskosten berechnen, um keine bösen Überraschungen zu erleben.


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