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Sicherheitshinweise für weniger Unfälle

Wasserwacht und DLRG: Unentbehrliche Einrichtungen am Tegernsee

Von Nina Häußinger

2.543 Wachstunden mit 58 Einsätzen zählte die DLRG Tegernsee im vergangenen Jahr. Dabei sind DLRG und die Wasserwachten vor allem im Sommer rund um den See im Einsatz, wenn es darum geht, Menschen zu helfen, die in Not geraten sind. So wie am vergangenen Wochenende, als bei einer Regatta plötzlich einige Boote mit Kindern an Bord umkippten.

Ein Einsatz, der gleich zum Start in die Sommersaison gezeigt hat, wie unentbehrlich die Retter auf dem Wasser sind.

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Wasserwacht und DLRG retten Kinder bei Regatta
Wasserwacht und DLRG retten Kinder bei Regatta

Am 12. Mai veranstaltete der Yachtclub Tegernsee eine Opti-Regatta für Kinder. Als gegen Mittag Sturmwarnung ausgerufen wurde, waren die Boote gerade zwischen Bad Wiessee und Gmund zu sehen. „Das Unwetter war zu schnell aufgekommen“, bestätigte Jan Zagenfeind von der Rottacher Wasserwacht. So mussten die schon teilweise gekenterten Boote und Kinder von Wasserwacht und DLRG an Land gebracht werden.

Trotzdem lief der Einsatz reibungslos, wie uns Bastian Schulte vom DLRG Tegernsee im Nachgang berichtet. Als Routineeinsatz möchte er es aber trotzdem nicht bezeichnen. „Es gibt keine Routineeinsätze für uns, wir machen bei jedem Vorfall neue Erfahrungen.“

Hubschrauberabsturz am Achensee

Um die verschiedenen Einsätze aber trotzdem gut meistern zu können, werden die Helfer immer wieder geschult. Dabei gab es im letzten Jahr für die DLRG Tegernsee einige große Einsätze. Schulte ist vor allem der Hubschrauberabsturz am Achensee, zu dem zwei Taucher der DLRG direkt zum Einsatzort gebracht wurden, in Erinnerung geblieben. Aber auch die zwei Autos, die aus dem See geborgen werden musste, waren eine Herausforderung.

Für die kommende Saison wünscht sich Schulte möglichst wenige Unfälle und vor allem wenig Personenschäden am Tegernsee. Um das Unfallrisiko ein wenig einzudämmen, haben DLRG und Wasserwachten gemeinsam die wichtigsten Sicherheitsmaßnahmen zusammengefasst.

Hinweis an die Eltern:

– Eltern dürfen kleine Kinder am und im Wasser nie aus den Augen lassen.
– Kindgerechte Baderegeln finden sich im Internet unter www.baderegeln.info.

Achtung beim Baden in der Natur:

– Nur an bewachten Badestellen schwimmen gehen. Warnhinweise wie „Steilufer“ beachten.
– Nur gemeinsam mit anderen oder unter Aufsicht schwimmen.
– Die eigene Leistungsfähigkeit kritisch einschätzen; nicht übermütig werden.
– Auch nach mehreren warmen Tagen ist zurzeit nur die Wasseroberfläche angenehm warm. Tiefe Gewässer wie Baggerseen sind immer noch kalt. Das kann zu Unterkühlung und Krämpfen führen und lebensgefährlich werden.
– Nie in unbekannte Gewässer springen. Nur an ausgewiesenen Sprungbereichen ins Wasser springen.
– Kopfsprünge in Ufernähe oder im flachen Wasser können lebensgefährlich sein.
– Ein Bad im Fluss kann harmlos aussehen, ist aber besonders gefährlich: Die Kälte des Wassers lässt die Kräfte sehr schnell schwinden, und an steilen, bewachsenen Ufern kann man sich oft nicht mehr ans Land retten. Strömungen und Brückenpfeiler sind tödliche Risiken.


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