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Steinschlaggefahr - Wanderer müssen ausweichen

Weg zur Tegernseer Hütte gesperrt

Von Jakob Halm

Der Weg von Kreuth an zur Tegernseer Hütte auf dem Roß- und Buchstein ist ab morgen gesperrt. Der Grund hierfür sind Bauarbeiten an dem Wanderweg. Auch ein Helikopter wird im Einsatz sein.

Wegen Steinschlaggefahr ist der Weg zur Tegernseer Hütte ab dem 20. Juli für sechs Wochen gesperrt.
Wegen Steinschlaggefahr ist der Weg zur Tegernseer Hütte ab dem 20. Juli für sechs Wochen gesperrt/ Foto: Mark Büchner

Durch die extremen Wetterverhältnisse der vergangenen Monate und Jahre wurde der beliebte Wanderweg arg in Mitleidenschaft gezogen. Mittlerweile ist der Weg stark ausgewaschen. Regen- und Schmelzwasser kann nicht mehr abgeleitet werden.

„Teilweise haben sich Mulden mit einem Meter Tiefe in das Gelände gegraben“, erklärt Christine Miller, Vorstand der DAV Sektion Tegernsee. Deshalb haben sich der Alpenverein, Tegernseer Tal Tourismus und die Gemeinde Kreuth dazu entschieden, den Weg sanieren zu lassen. Dafür wurde eine professionelle Wegebaufirma beauftragt. Das Gemeinschaftsprojekt laufe super, findet Miller:

Das ist das erste Gemeinschaftsprojekt überhaupt und ich bin begeistert, dass alles so reibungslos funktioniert.

Die Arbeiten werden am 20. Juli beginnen und rund sechs Wochen andauern. Meistens werden acht Mann von Montag bis Samstag arbeiten. „Bei den Arbeitszeiten sind wir natürlich stark wetterabhängig“, erklärt Miller. Also je besser das Wetter, desto schneller geht es mit den Bauarbeiten voran.

Während der Arbeitsphase ist der Weg von Kreuth hinauf komplett gesperrt. Da geht gar nichts mehr, denn es besteht auch erhöhte Steinschlaggefahr. An arbeitsfreien Tagen können Wanderer auf der Genusstour den Weg trotzdem gehen.

Neue Wege an gleicher Stelle

Für die Arbeiten am Weg wird immer wieder sogar ein Helikopter im Einsatz sein. Dieser soll jedoch so selten wie möglich gebraucht werden und das Baumaterial an die benötigten Stellen bringen. Bis die Arbeiten genehmigt wurden, habe es eine Weile gedauert, teilt Miller mit, doch jetzt sei alles in trockenen Tüchern.

Insgesamt muss der Weg auf zirka 1.800 Metern Länge ausgebessert werden. An zwei Stellen ist er schon so erodiert, dass er nicht mehr repariert werden kann. Diese Stellen werden nun „zugemacht“ und knapp daneben neu gebaut, erklärt die Vorsitzende.

„Ich bin froh darüber, dass wir zwei sehr schöne Ausweichwege haben“, so Miller. Bergsteiger, die auf den Berg wollen, müssen für die nächsten Wochen auf diesen beiden Wegen gehen: Weg 604 über Schwarzenbach-Buchsteinhütte oder Weg 631 über die Röhrlmoosalm.


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