Wegen Hitze – BOB-Zug wird evakuiert

Immer wieder fallen in diesem Sommer die Klimaanlagen bei der BOB aus. Was in den meisten Fällen einfach nur zu einer unangenehmen Fahrt ins Oberland führt, wurde am Dienstag bei rund 34 Grad gefährlich für die Passagiere. In Holzkirchen war deshalb Endstation.

Ein Zug der Bayerischen Oberlandbahn / Archivbild

Die aktuellen Temperaturen bringen nicht nur viele Angestellte und Arbeiter an ihre Grenzen. Auch die Züge der BOB sind anfällig – ganz genau die Klimaanlagen bei Talent und Integral. Und damit müssen auch Pendler leiden. Seit es mit Beginn des meteorologischen Sommers am 1. Juni warm wurde, fallen die Klimaanlagen immer wieder aus. Erst letzte Woche beschwerten sich Pendler bei rund 30 Grad Außentemperatur über unhaltbare Zustände in den Zügen. Diese glichen einer fahrenden Sauna, so ein Gmunder gegenüber der TS.

Bei einer Fahrzeit von einer knappen Stunde ohne frische Luft, kein angenehmes Vergnügen. Doch am gestrigen Dienstag war bei 34 Grad im Schatten und gut 45 Grad in der Sonne die Grenze erreicht. Erneut funktionierte die Klimaanlage in der BOB nicht, so musste der Talent-Zug von München aus um 17 Uhr in Holzkirchen abgestellt werden. Alle Passagiere mussten raus. Doch auch der Folgezug sei “völlig überhitzt” gewesen, so ein Pendler gegenüber der TS.

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Dabei ist das Problem bekannt. Immer wieder haben die BOB-Verantwortlichen in der Vergangenheit erklärt, dass die Klimaanlagen bei Integral und Talent fehleranfällig seien. Das Problem sei bekannt. Die Anlagen für solch hohe Temperaturen einfach nicht ausgelegt. So habe sich das Personal am Dienstag dann für die Evakuierung des Zuges entschieden. Wirklich gelöst werden kann das Problem dabei nicht. Die Pendler müssen warten, bis im kommenden Jahr die neuen Züge in Betrieb gehen.

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