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So sieht es auf dem Arbeitsmarkt im Landkreis Miesbach aus

Weniger Arbeitslose – trotz Corona

Von Filiz Eskiler

Die Agentur für Arbeit hat die März Zahlen veröffentlicht. Im Vergleich zum Vormonat sinkt die Zahl der Arbeitslosen um 0,2 Prozent. Sogar Vergleich zum gleichen Zeitraum in 2020 haben sich 230 Menschen mehr bei der Agentur abgemeldet – trotz Lockdown.

Im Landkreis Miesbach sind aktuell knapp 2.000 Menschen arbeitslos. / Quelle: Agentur für Arbeit Rosenheim

Erfreuliche Nachrichten von der Agentur für Arbeit Rosenheim: im Betrachtungszeitraum von 12. Februar bis zum 11. März ist die Zahl der arbeitslosen Menschen um knapp 800 Personen auf 10.520 zurückgegangen – und das sogar in allen Gebieten, für die die Agentur zuständig ist (Stadt Rosenheim; Landkreise Rosenheim, Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen). Michael Schankweiler, der Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Rosenheim, meint zusätzlich:

Es haben sich 230 Männer und Frauen mehr bei uns abgemeldet als vor einem Jahr, als die Coronapandemie noch keine Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt hatte (der Zähltag lag mit dem 12. März 2020 an deren Anfang).

Mit 2.820 Menschen haben sich im März um 530 mehr bei der Agentur für Arbeit abgemeldet als im Vormonat. Die Zahl derjenigen, die sich neu oder erneut gemeldet haben, liegt mit 2.030 dagegen um 330 unter dem Wert von Februar.

Im Landkreis Miesbach sind derzeit 1.988 Bürger und Bürgerinnen als arbeitslos gemeldet (3,6 Prozent). Im Vergleich zum Vormonat ist die Quote gesunken, denn im Februar 2021 waren 3,8 Prozent als arbeitslos gemeldet. Im März 2020, also vor einem Jahr, lag die Quote allerdings deutlich niedriger, bei 2,6 Prozent.

Hotelier, Tourismus und Verkauf

Auch in den Wirtschaftsbereichen, die von der Corona-Pandemie stark betroffen sind, können positive Entwicklungen festgestellt werden. „Erfreulicherweise ist die Arbeitslosenzahl im Verkauf um 58 und Wirtschaftszweig Hotellerie/Tourismus um 41 zurückgegangen”, so Schankweiler. Ein möglicher Grund dafür könnten die “Click & Collect” und “Click & Meet” Angebote der Betriebe sein. “Obwohl dies natürlich nur ein Tropfen auf den heißen Stein ist, freue ich mich sehr über die kleinen Lichtschimmer“.

Angebote für Jugendliche

Aktuell sind 1.110 Jugendliche auf der Suche nach einer Lehrstelle für den kommenden Herbst, berichtet die Agentur für Arbeit. Ausbildungsstellen gibt es dafür voraussichtlich genug: momentan seien 1.830 Plätze für Auszubildende noch frei.

Für Jugendliche wurde die Rufnummer 08031 202-222 eingerichtet, um sich über Zukunftswege beraten zu lassen. Alternativ gibt es auch die Möglichkeit zu Videosprechstunden, die per Mail an rosenheim.Berufsberatung@arbeitsagentur.de vereinbart werden können.

Auf Oberland-jobs.de findet ihr außerdem zahlreiche Stellen aus dem Oberland.


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