Wenn Hunde zu Rettern werden

von Laetitia Schwende

An einem sonnigen Septemberwochenende kamen zahlreiche Rettungshundeführer zusammen, um für den Ernstfall zu trainieren. Wie liefen die anspruchsvollen Übungen?

Die Hunde durften sogar mit dem Sessellift fahren

Bereits am vergangenen Freitagabend trafen die Rettungshundeführer, die der Einladung der BRK-Rettungshundestaffel Miesbach zum Teil bis aus Nordbayern gefolgt waren, mit ihren Wohnmobilen und Campern am Spitzingsee ein. Für das Trainingswochenende hatte die Alpenbahnen Spitzingsee GmbH ihren Parkplatz und die angrenzenden Alm- und Waldflächen zur Verfügung gestellt.

In drei Gruppen trainierten die insgesamt 19 Hundeteams für den Ernstfall. Dabei wurde besonders die enge Zusammenarbeit zwischen den Personenspürhunden, den sogenannten Mantrailern und den Flächensuch-Teams in zwei Einsatzszenarien geprobt. Die Übungen waren für alle Teams in dem zum Teil steilen, dicht bewachsenen Gelände eine echte Herausforderung, Mensch und Hund meisterten jedoch alles erfolgreich.

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Fokus – auch unter schwierigen Bedingungen

Auch Wanderer, Seilbahn-Fahrer und neugieriges Jungvieh konnten die Hunde nicht von ihrer Aufgabe, Menschen zu finden, ablenken. Die Geländetauglichkeit wurde bei den Hunden wie bei den Hundeführern gestärkt.

Am Sonntagvormittag konnten die Hundeführer schließlich noch eine besondere Übung absolvieren: eine Fahrt mit dem Sessellift. Dafür braucht es ein hohes Vertrauensverhältnis zwischen Hund und Hundeführer, um den Hund ruhig neben sich in der halboffenen Bahn nach oben zu bringen.

Nachdem einige Staffelmitglieder am Ende noch ein gestürztes Mädchen versorgen konnten, fand das erfolgreiche Wochenende seinen Abschluss in einer gemeinsamen Bergwanderung und Kaiserschmarrn-Essen in der Albert-Link-Hütte.

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