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Ungeliebte Zeitumstellung am Sonntag

Wer hat an der Uhr gedreht?

Von Nina Häußinger

Am kommenden Sonntag ist es wieder soweit: Die Sommerzeit beginnt und die Uhren werden eine Stunde vorgestellt. Mehr als jeder Vierte in Bayern hat Probleme mit der Zeitumstellung. Und auch die Bürger im Tal tun sich schwer damit und fragen: „Wozu das ganze?“ Wir wissen, was bei Problemen hilft.

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Die Nacht zum kommenden Sonntag ist um eine Stunde kürzer. Am 26. März beginnt wieder die Sommerzeit und die Uhren werden um zwei Uhr morgens eine Stunde vorgestellt. In der Früh ist es somit dunkler und am Abend bleibt es dafür länger hell. Ursprünglich wurde die Sommerzeit eingeführt, um das Tageslicht besser zu nutzen und so Energie zu sparen.

Doch viele bezweifeln den Nutzen der Zeitumstellung und leiden vermehrt an Müdigkeit, Gereiztheit und Schlafstörungen. Elisabeth Thomas, Ärztin bei der DAK-Gesundheit, erklärte im letzten Jahr:

Schwierigkeiten mit der Anpassung des Biorhythmus sind in den vergangenen Jahren mehr in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Durch die stärkere Präsenz nehmen wir diese Probleme eher wahr und ordnen sie der Zeitumstellung zu.

Über Schlafstörungen oder andere Probleme konnten sich die Tegernseer eher nicht beschweren. Allerdings haben Mütter ihre Schwierigkeiten damit, die Kinder frühzeitig ins Bett zu bringen, obwohl es draußen noch taghell ist.

Tegernseer wünschen sich die Abschaffung der Zeitumstellung

Gegen das fehlende Licht am Morgen und die ungewohnte Helligkeit am Abend empfiehlt Thomas: „Frische Luft, bewusste Entspannung und Gelassenheit sind die besten Mittel, um möglichst schnell wieder in den Takt zu kommen.“ Man könne auch schon vor der Zeitumstellung mit dem Zurückdrehen der Uhr beginnen: „Vorausschauend können Schlaf- und Essenszeiten schrittweise immer zehn Minuten weiter nach vorn rücken“.

Doch die TS-Umfrage aus dem vergangenen Jahr zeigt: Ein Großteil der Bürger im Tegernseer Tal würden die Zeitumstellung abschaffen, wenn sie könnten. Sie befinden sich damit in bester Gesellschaft. Drei von vier Bayern halten den Dreh am Zeiger für überflüssig, was dem Bundesdurchschnitt entspricht. Dabei wünschen sich laut einer Umfrage der DAK Gesundheit Bayern 80 Prozent der Frauen, die Abschaffung der Zeitumstellung. Insgesamt hätten Frauen auch öfter Probleme mit der Umstellung als Männer und leiden vermehrt an Müdigkeit und Kraftlosigkeit.

Die Sommerzeit dauert jeweils vom letzten Sonntag im März bis zum letzten Sonntag im Oktober. Ab dann gilt wieder die eigentliche „Normalzeit“, die umgangssprachlich auch Winterzeit genannt wird.

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