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Otterfing diskutiert Lärmschutz für neues Sportzentrum

Werden einzelne Sportarten ausgelagert?

Von Laura Lorefice

Lange und heftig wurde bereits über den Standort des Sportzentrums in Otterfing diskutiert. Für die Anhänger des Altstandorts am Nordring gab es zuletzt einen Dämpfer: Der Schallschutz und zu wenig Platz machen Probleme. Nun soll ein neues Gutachten her.

Werden die Fussballplätze, aufgrund von Lärmschutz, bald ausgelagert?
Werden die Fussballplätze, aufgrund von Lärmschutz, bald ausgelagert?

Im Dezember vergangenen Jahres stellte das Ergebnis der schalltechnischen Untersuchungen von Gutachter Dominik Prišlin die Anhänger eines Sportzentrums am Altstandort und den Gemeinderat vor Ratlosigkeit: „Alle berechneten Werte liegen über den Immissionsrichtwerten“, so Prišlin im Dezember. Selbst bei einer Schallschutzmauer, die 200 Meter lang und acht Meter hoch sein müsste, könnten die Richtwerte nicht eingehalten werden.

Wenn man die offiziell gültigen Ruhezeiten beachtet, die von 20-22 Uhr und an Sonn- und Feiertagen von 13-15 Uhr gelten, kommt es zu erheblichen Nutzungseinschränkungen für Otterfings neues Sportzentrum. So könnte zum Beispiel nach 20 Uhr kein Training mehr stattfinden und Fussballspiele am Sonntag zwischen 13-15 Uhr wären nicht machbar.

Neues Gutachten soll helfen

Um das zu vermeiden, beantragte die Planungskommission ein neues Schallschutzgutachten, welches dann im Sportausschuss behandelt wird. Dabei soll geklärt werden, was im Rahmen der Immissionsrichtwerte für das neue Sportzentrum möglich ist. Dabei sollen die Werte für einzelne Abschnitte berechnet werden.

Bedeutet: Um das Sportzentrum am Altstandort zu erhalten, könnten einzelne Sportarten, wie etwa der Fussball- oder Volleyballplatz, ausgelagert werden. „Wie es dann aber mit Veranstaltungen ausschaut, ist unklar“, gibt Bürgermeister Jakob Eglseder zu bedenken. Eine Entscheidung über den Antrag der Kommission wurde jedoch vertagt. Sie soll am kommenden Donnerstag gefällt werden.

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