Zwischenstand zur Festenbach-Brücke und Sperrung der B318
Wie läuft’s mit der Brückensanierung?

von Laetitia Schwende

Vor einigen Wochen sorgten die Planungen zur Sanierung der Festenbach-Brücke inklusive Sperrung der B318 für Aufsehen. Ganze vier Monate bleibt die Hauptverkehrsader ins Tegernseer Tal dicht. Bisher scheint an der Baustelle alles nach Plan zu laufen – allerdings nicht ganz ohne Ärger.

Wer in den nächsten Monaten ins Tal will, muss auch weiterhin Umwege nehmen…

Die Arbeiten an der Festenbach-Brücke in Gmund kommen gut voran und sind im Zeitplan, so Ursula Lampe vom staatlichen Bauamt Rosenheim. “Am Dienstag, den 27.04., wurden die Fertigteile vor Ort betoniert. Diese werden voraussichtlich am Montag, den 17.05., eingehoben”, heißt es weiter. In der vergangenen Woche fand noch die Betonage der beiden Widerlager Nord und Süd statt.

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Unmut bei Anwohnern

Die Sorgen der Anwohner vor zusätzlichem Verkehr und, dass einige Autofahrer auf Schleichwege ausweichen, bewahrheiteten sich schnell. Wie Lampe erklärt, stellten Umleitungen im Zuge der Bauarbeiten für Anwohnerinnen und Anwohner immer eine Belastung dar. Es habe in diesem Zusammenhang Berichte über ein erhöhtes Verkehrsaufkommen auf den Umleitungsstrecken sowie über die Nutzung von Schleichwegen gegeben. Das Staatlichen Bauamt Rosenheim sei diesbezüglich im Gespräch mit den Betroffenen.

Verärgert sind auch die Betreiber des Hotels Eder, bei dem Autofahrer beim Wenden das Grundstück „durchpflügen“, wie gegenüber dem Merkur berichtet wurde. An anderer Stelle schritten Anwohner aus Ärger über durchfahrende Autos selbst zur Tat. Sie sperrten die Durchfahrt der Straße einfach mit einer Schubkarre.

Umfunktionierung zu Einbahnstraßen

Besonders betroffen von der Schleichwegnutzung waren wohl die Schaftlacher Straße und die Abkürzung über Zahlersberg. Diese beiden Straßen wurden mittlerweile zu Einbahnstraßen umfunktioniert. Auch an der Schaftlacher Straße stellt nun eine Einbahnregelung sicher, dass der Verkehr von der B 472 kommend, nicht die Strecke als Abkürzung nutzt. Zudem wurden Geschwindigkeitsreduzierungen auf 30 km/h aufgestellt.

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